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N70

Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head

Von Kinsale über Mizen Head, die Beara-Halbinsel und den Ring of Kerry nach Killarney und weiter zum Slea Head: rund 750 Kilometer Wild Atlantic Way im Südwesten Irlands, auf Straßen, die oft schmaler sind als der Camper breit.

Entfernung
528 km (328 mi)
Fahrzeit
7 h 17 min
Empfohlene Tage
8
Stopps
14
Länder
Irland
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 8-tägiger Roadtrip über etwa 528 km (328 mi) mit 14 Stopps, von Cork nach Slea Head. Insgesamt etwa 7 h 17 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Irland

Reiseführer · CampingSpirit

Von Kinsale über Mizen Head, die Beara-Halbinsel und den Ring of Kerry nach Killarney und weiter zum Slea Head: rund 750 Kilometer Wild Atlantic Way im Südwesten Irlands, auf Straßen, die oft schmaler sind als der Camper breit.

Der Spirit der Route

Im Südwesten Irlands ragen fünf Halbinseln wie Finger in den Atlantik, und dazwischen liegt eine Landschaft, die selten gerade ist. Hinter Kinsale rahmen Fuchsienhecken und Steinmauern die Straße, dann öffnet sich der Blick auf Buchten, Inseln und die Klippen von Mizen Head. Auf Beara riecht es nach Torf, nassem Farn und Salz, Schafe liegen auf der Fahrbahn, und alte Kupferminen stehen wie Ruinen aus einer anderen Zeit über dem Meer. Am Ring of Kerry wechseln Seen, Moore und sandige Buchten, bei Portmagee tauchen die Skelligs als Zacken im Dunst auf. Die Dingle-Halbinsel bringt schließlich Irisch auf den Ortsschildern, Bienenkorbhütten und die Blasket-Inseln vor der Schiebetür. Das Wetter wechselt in Minuten: Regenbogen, Böen, Sonne. Diese Route verlangt Geduld am Lenkrad, Mut zum Rückwärtsfahren und die Bereitschaft, die Zeitpläne der Reisebusse zu kennen.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Cork nach Clonakilty (über Kinsale) (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Cork auf der R600 durch das Tal des Owenabue nach Kinsale, dann weiter über Ballinspittle und Timoleague auf der R600/R605 nach Clonakilty. Gut ausgebaute Regionalstraßen mit einzelnen engen Ortsdurchfahrten, am Rand der Hecken wird es ab Kinsale eng. Reine Fahrzeit knapp 1,5 Stunden; die Fahrt aus Cork selbst ist stark vom Berufsverkehr abhängig. Wer mit der Fähre in Ringaskiddy ankommt, ist schon vor der Stadt auf der N28/R610.
Highlights & Must-Sees
  • Kinsale: bunte Häuser, Hafen und Gassen; das Charles Fort, die sternförmige Festung des 17. Jahrhunderts am Hafeneingang, ist mit dem Camper erreichbar.
  • Old Head of Kinsale: Halbinsel mit Leuchtturm; das Gelände ist größtenteils Golfplatz, die Küste ist von der Straße am Eingang aus zu sehen – Zugang zum Spitzenbereich nicht selbstverständlich.
  • Clonakilty: Markt- und Bummelstädtchen mit Black Pudding und Pubs, in der Nähe der lange Strand von Inchydoney.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Desert House Caravan & Camping Park bei Clonakilty, ruhig gelegen mit Strom, Sanitär und Stellplätzen für Wohnmobile; Saison und Öffnungszeiten vorab prüfen. Alternativ Garrettstown House Holiday Park bei Garrettstown, nahe am Strand, an der Strecke zwischen Kinsale und Clonakilty gelegen. Im Juli und August und an irischen Feiertagswochenenden vorab reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf den Parkplätzen in Kinsale und an der Küste sind Höhenschranken verbreitet, und in der Gegend wird Camping auf öffentlichen Parkplätzen kritisch gesehen; Im Sommer 2026 wurde im County Cork über Zugangskontrollen und Bylaws für Camper diskutiert (Beschwerden unter anderem zu Cobh und Garrylucas bei Kinsale); ob und wo sie gelten, ist nicht belegt. Übernachten daher nur auf ausgewiesenen Plätzen oder mit Erlaubnis des Landbesitzers.

Insider-Tipp für Camper
Kinsale ist mit Wohnmobil eng: Parken Sie auf dem größeren Parkplatz am Stadtrand (Höhenschranken prüfen) und gehen Sie zu Fuß, die Gassen am Hafen sind schmal und bei Flut teilweise überlaufen. Tanken Sie in Cork oder Clonakilty – ab Skibbereen wird die Auswahl an Tankstellen dünn.

2Etappe 2: Clonakilty nach Goleen (über Skibbereen und Mizen Head) (ca. 110 km)

Die Strecke
Über Rosscarbery und die Küstenstraße R597 nach Glandore (Drombeg Stone Circle liegt an einer schmalen Nebenstraße), weiter durch Skibbereen und Ballydehob nach Schull. Von dort auf der R591 zum Mizen Head und über Goleen zurück. Die Küstenstraße ist kurvig, einige Abschnitte sind einspurig mit Ausweichstellen; Fuchsienhecken schlagen ans Fahrzeug. Reine Fahrzeit rund 2,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Drombeg Stone Circle bei Glandore: Steinkreis der Bronzezeit mit Blick auf die Küste, kostenlos zugänglich; Parkplatz klein.
  • Mizen Head Signal Station: Fußgängerbrücke über die Schlucht zur südwestlichsten Spitze Irlands, Eintritt; Öffnungszeiten und Saison vorab prüfen.
  • Barley Cove: langer Sandstrand mit Dünen vor Mizen Head, am Morgen fast leer.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Hideaway Camping & Caravan Park bei Goleen, nahe Barleycove und Crookhaven: Stellplätze, Sanitär, Entsorgung; kleinerer Platz mit Gemeinschaftsatmosphäre, Saison und Öffnungszeiten vorab erfragen. In Skibbereen und um Schull gibt es weitere Campingplätze; in der Hauptsaison reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Mizen Head, Barley Cove und Crookhaven stehen Schilder gegen Übernachten im Fahrzeug, und die Straße am Barley Cove ist an einer Stelle durch Dünen gefährdet. Auf gemeindeeigenen Parkplätzen besteht kein Recht aufs Campen; Verbotsschilder ernst nehmen.

Insider-Tipp für Camper
Die R591 zum Mizen Head ist schmal und in Spitzenzeiten dicht befahren; bei Gegenverkehr rechtzeitig in Ausweichbuchten warten. Sheep’s Head (die nächste Halbinsel nördlich) lässt sich auf einer eigenen schmalen Straße umrunden – mit großen Wohnmobilen nur bis zum Weiler Kilcrohane empfehlenswert.

3Etappe 3: Goleen nach Glengarriff (über Durrus und Bantry) (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Goleen über die R591 nach Durrus und weiter nach Bantry, dann auf der N71 am Bantry Bay entlang nach Glengarriff. Zunächst schmale Regionalstraße, ab Bantry breite Nationalstraße N71 mit guten Aussichten auf die Bucht. Gut 1,5 Stunden Fahrzeit.
Highlights & Must-Sees
  • Bantry House: Herrenhaus über der Bucht, Gärten und Aussicht auf die Berge; der Garten ist ein erholsamer Stopp.
  • Garinish Island (Ilnacullin) bei Glengarriff: italienisch inspirierter Garten, per Fähre vom Hafen von Glengarriff erreichbar, saisonaler Betrieb.
  • Glengarriff Woods Nature Reserve: Eichenwald mit Farnen und Moosen, wenige Minuten vom Ortszentrum.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Eagle Point Camping bei Ballylickey an der Bantry Bay: großzügiger Platz direkt am Wasser mit Strom, Sanitär und Entsorgungsmöglichkeiten; Saisonzeiten vorab prüfen. In Glengarriff selbst liegen Glengarriff Caravan and Camping Park und O’Sheas Caravan & Camping Park nahe am Ort.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Bantry und Glengarriff gibt es Parkplätze nahe dem Wasser, doch Übernachten ist nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich beschildert ist. Die Lage ist lokal verschieden – Hinweisschilder und park4night-Berichte vor Ort prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Die N71 ist breit genug, aber im Sommer voller Busse. In Bantry befinden sich die großen Supermärkte und Tankstellen der Region: Hier vor Beara auftanken, einkaufen und Wasser füllen. Sehenswert ist auch der Abstecher zum Gougane Barra (westlich Macroom), allerdings über schmale Nebenstraßen.

4Etappe 4: Glengarriff nach Eyeries (über Castletownbere, Allihies und Dursey Island) (ca. 100 km)

Die Strecke
Von Glengarriff auf der R572 über Adrigole nach Castletownbere, weiter nach Allihies und – auf schmaler Straße, mit Wendemöglichkeiten nur an wenigen Stellen – bis zum Dursey Sound. Zurück nach Allihies, dann an der Küste nach Eyeries. Die Beara-Straße ist durchgehend asphaltiert, doch schmal, kurvig und einspurig an einzelnen Stellen. Rechnen Sie mit mehreren Stunden reiner Fahrzeit; wer die Healy-Pass-Variante fährt, plant zusätzlich Zeit für Steigungen und enge Kehren ein.
Highlights & Must-Sees
  • Dursey Island: Europas einzige Seilbahn über offenes Meerwasser, rund 250 m über den Sund; begrenzter Platz, keine Vorbuchung, Mittagspause 13:00 bis 13:30, Betriebszeiten je nach Jahreszeit (Winter kürzer) – vor Ort prüfen.
  • Allihies Copper Mine Museum: Geschichte des Kupferbergbaus, die Ruine der Maschinenhäuser prägen den Hang über dem Dorf.
  • Eyeries: das farbige Dorf mit Blick auf Coulagh Bay, beliebter Fotostopp.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Eyeries Motorhome Park am Ort Eyeries: ein kleiner Wohnmobilplatz bei Eyeries; Ausstattung, Saison und Öffnungszeiten vorab erfragen. In Allihies liegt zudem Allihies Camping, in Castletownbere Berehaven Golf Club Camping.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf Beara gibt es mehrere Aussichtsparkplätze, doch viele sind klein und ohne Erlaubnis zum Übernachten. Die Gemeinde reagiert auf Camper, die Abfall oder Gras beschädigen. Camper, die auf dem Parkplatz am Dursey-Seilbahnterminal stehen, behindern leicht den Zugang.

Insider-Tipp für Camper
Der Healy Pass (R574) zwischen Adrigole und Lauragh ist schmal und steil, mit Haarnadelkurven; mit großen Wohnmobilen und Gespannen nicht empfehlenswert – die Fahrt entlang der Küstenstraße über Eyeries und Ardgroom ist in dieser Hinsicht entspannter. Tanken Sie in Castletownbere; auf Beara gibt es nur wenige Tankstellen.

5Etappe 5: Eyeries nach Caherdaniel (über Kenmare und Sneem) (ca. 112 km)

Die Strecke
Von Eyeries über Ardgroom und Lauragh nach Kenmare (R571/N71), dann auf der N70 über Sneem bis Caherdaniel (Derrynane). Die Fahrt folgt dem Ring of Kerry im Uhrzeigersinn, also gegen die übliche Fahrtrichtung der Reisebusse; die enge N70 zwischen Kenmare und Sneem sowie am Coomakista Pass ist dann der Engpass. Gut 3 Stunden Fahrzeit.
Highlights & Must-Sees
  • Kenmare: Steinkreis, Gassenstädtchen und Pubs mit Livemusik; gute Einkaufsmöglichkeit vor dem Ring.
  • Sneem: bunte Häuser, Skulpturenpark und Steinbrücken.
  • Derrynane House und Strand: Haus des Freiheitskämpfers Daniel O’Connell, mit Strand und Dünen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Wave Crest Caravan & Camping Park in Caherdaniel mit Strom und Sanitär; Glenbeg Caravan Park in der Nähe. Beide liegen nahe dem Derrynane-Strand. Bestand, Saison und Öffnungszeiten vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Derrynane und Sneem wird Übernachten außerhalb der Plätze nicht geduldet. Staigue Fort liegt an einer sehr schmalen Stichstraße von der N70; mit großem Wohnmobil sollte man sie nicht befahren.

Insider-Tipp für Camper
Reisebusse fahren den Ring of Kerry meist gegen den Uhrzeigersinn (ab Killarney). Wer im Uhrzeigersinn fährt, begegnet ihnen frontal, vor allem zwischen Kenmare, Sneem und Waterville – früh starten (vor 9 Uhr) und Ausweichstellen nutzen. Auf der N70 gibt es keine Mautstelle.

6Etappe 6: Caherdaniel nach Cahersiveen (über Waterville, Skellig Ring und Portmagee) (ca. 75 km)

Die Strecke
Von Caherdaniel über den Coomakista Pass nach Waterville, dann entweder auf dem Ring of Kerry direkt nach Cahersiveen oder auf dem Skellig Ring (Ballinskelligs, Kerry Cliffs, Portmagee). Der Skellig Ring ist schmal, kurvenreich und für große Wohnmobile anspruchsvoll. Reine Fahrzeit mehrere Stunden, je nach Variante.
Highlights & Must-Sees
  • Kerry Cliffs bei Portmagee: rund 300 m hohe Klippen mit Blick auf die Skelligs, kleiner Parkplatz; Eintritt und Öffnung vorab prüfen.
  • Skellig Michael: Klosterfelsen, Landetouren ab Portmagee; Landesaison 2026 von Anfang Mai bis 1. Oktober, Landung nur für eine begrenzte Zahl von Besuchern.
  • Valentia Island: Insel mit Geokaun Mountain, Fogher Cliffs und Slate Quarry.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mannix Point Camping and Caravan Park bei Cahersiveen, am Wasser mit Strom und Sanitär; Valentia Island Caravan & Camping auf der Insel selbst. Beide überwiegend saisonal; Öffnungszeiten vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Am Kerry-Cliffs-Parkplatz und an den Straßen rund um Portmagee wird Übernachten im Fahrzeug nicht geduldet. Die Gemeinde bietet teils kleine Camperstellplätze mit Entsorgung; Stand in den Stellplatz-Apps prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Die Skellig-Ring-Straße ist an vielen Stellen einspurig, mit Ausweichbuchten; große Wohnmobile nehmen besser die N70 und fahren nur bis Portmagee. Landetouren zu Skellig Michael früh buchen (sie sind meist ausverkauft), nur in der Saison möglich; ob die Landung stattfindet, entscheiden Seegang und Guides erst kurzfristig – am Vorabend in Portmagee übernachten und Anfahrt großzügig planen.

7Etappe 7: Cahersiveen nach Killarney (über Glenbeigh und Killorglin) (ca. 80 km)

Die Strecke
Von Cahersiveen auf der N70 nach Glenbeigh (Rossbeigh Strand), weiter an der Dingle Bay entlang nach Killorglin und über die N72 nach Killarney. Breite, gute Straße, auf dem letzten Stück starker Verkehr. Etwa 1,5 Stunden Fahrzeit.
Highlights & Must-Sees
  • Rossbeigh Strand: weiter Sandstrand und Dünen vor Glenbeigh, Blick auf die Dingle-Halbinsel.
  • Killorglin: Ort mit alter Brücke über den Laune, im August findet das Puck Fair statt.
  • Killarney-Nationalpark: Ross Castle, Muckross House und Torc-Wasserfall, per Rad oder Pferdekutsche erreichbar.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Fleming’s White Bridge Caravan and Camping Park bei Killarney, Strom und Sanitär; Flesk Camping und Fossa Caravan & Camping Park in der Nähe. In der Hauptsaison und bei Festivals reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Killarney-Nationalpark ist Camping nach den Nationalpark-Bylaws untersagt. Auf Parkplätzen am Park ist Übernachten nicht vorgesehen; Stellplätze ohne Genehmigung sind nicht zu empfehlen.

Insider-Tipp für Camper
Das Zentrum von Killarney ist verkehrsreich, Höhenschranken sind verbreitet. Der Gap of Dunloe ist für Wohnmobile nicht geeignet, Ladies View an der N71 (rund 20 km von Killarney) ist dagegen gut erreichbar.

8Etappe 8: Killarney nach Dingle (mit Slea Head Drive) (ca. 130 km)

Die Strecke
Von Killarney über die N72 nach Killorglin, dann auf der R561 über Castlemaine und Inch (Strand) nach Annascaun und Dingle. Anschließend der Slea Head Drive (rund 47 km Rundweg): Ventry, Slea Head, Dunquin, Ballyferriter, Gallarus Oratory und zurück nach Dingle. Die Strecke ist kurvig und eng. Rund 3 Stunden Fahrzeit plus Zeit für Stopps.
Highlights & Must-Sees
  • Inch Beach: langer Sandstrand an der Südküste der Halbinsel; mit schweren Wohnmobilen nicht auf den Sand fahren, er ist weich.
  • Slea Head und Dunmore Head: Blick auf die Blasket-Inseln, Fotostopps an den Parkbuchten.
  • Gallarus Oratory: früher Steinbau und Besucherzentrum, nahe Kilmalkedar Church.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Campáil Teach an Aragail bei Ventry: kleiner Platz nahe dem Strand mit Sanitär; Inch Beach Campsite mit größerem Platzangebot. Beide überwiegend saisonal; Reservierung in der Hauptsaison ratsam. In Dingle selbst ist Platz knapp.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf der Dingle-Halbinsel wird an Küstenparkplätzen und Aussichtsstellen vielfach kontrolliert; Schilder gegen Übernachten im Fahrzeug sind häufig. Am Slea Head fehlt Platz für große Fahrzeuge.

Insider-Tipp für Camper
Fahren Sie den Slea Head Drive früh am Morgen, bevor die Reisebusse unterwegs sind; Reisebusse prägen den Verkehr; Gegenverkehr mit ihnen auf der schmalen Straße ist zu vermeiden. Ob eine Einbahn- oder Fahrtrichtungsregelung gilt, ist nicht belegt – Beschilderung und aktuellen Stand beim Kerry County Council prüfen. Der Conor Pass (R560) ist schmal und mit größeren Wohnmobilen nicht empfehlenswert – nehmen Sie die N86 über Annascaun.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • In Irland gibt es kein allgemeines Recht, in der Natur zu campen. Land gehört fast durchweg Privatbesitzern oder Gemeinden; Übernachten im Fahrzeug auf öffentlichen Parkplätzen ist nicht pauschal illegal, aber vielerorts durch Schilder, Höhenschranken oder Bylaws untersagt. Die Regeln legt die jeweilige Gemeinde fest (Cork County Council, Kerry County Council).
  • In den Nationalparks (Killarney, Glenveagh u. a.) gilt Camping außerhalb ausgewiesener Plätze als untersagt. Auf der Beara-, Kerry- und Dingle-Halbinsel sind Schilder gegen Übernachten im Fahrzeug häufig; Verstöße können Bußgelder nach sich ziehen. Fragen Sie Landbesitzer vorab, nutzen Sie ausgewiesene Camperstellplätze oder Campingplätze.
  • Legal übernachten Sie auf Campingplätzen, auf Stellplätzen einzelner Orte und auf Höfen mit Erlaubnis. Nützliche Quellen: Campercontact, park4night, Camping Ireland (Verband der Campingplätze) und die Portale der Gemeinden.
  • Saison: Viele Plätze öffnen zu Ostern und schließen im September oder Oktober. Im Juli und August (und an Bank-Holiday-Wochenenden) sind die Plätze voll, vorher reservieren.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung: Viele Campingplätze bieten Entsorgungsstationen für Grau- und Chemie-Toilettenwasser; einzelne Orte haben öffentliche Stationen (Gebühr, meist Münzen). Stand vorab prüfen.
  • Trinkwasser ist in Irland meist trinkbar; Schilder mit „Not drinking water“ beachten. Wasserhähne sind oft nur an Campingplätzen oder in Orten zu finden.
  • Gas: Calor Gas und Flogas sind die irischen Anbieter; Tauschflaschen anderer Länder werden nicht getauscht. Campingaz-Flaschen sind verbreitet. Autogas (LPG) ist in Irland selten; Tankflaschen vorab füllen und genügend Reserve mitnehmen.
  • Stromanschluss: Campingplätze nutzen meist die blaue CEE-Norm mit 230 V; Adapter und ein Polaritätsprüfer sind sinnvoll. Tankstellen sind abseits der Orte rar – tanken Sie in Bantry, Kenmare, Cahersiveen und Dingle.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Linksverkehr. Tempolimits in km/h: Autobahn (Motorway) 120, Nationalstraßen in der Regel 100, Regionalstraßen und Nebenstraßen meist 80, Ortschaften 50 (zunehmend 30). Mit Anhänger oder Wohnwagen gilt höchstens 80 km/h (Road Safety Authority); ob für Wohnmobile über 3,5 t eigene Grenzen gelten, ist nicht belegt – vor der Reise bei der RSA prüfen.
  • Maximalmaße nach irischem Recht: Breite 2,55 m, Länge 12 m (Kfz); eine feste Höchsthöhe nennen wir nicht, maßgeblich sind Höhenangaben an Brücken und Tunneln (Jack-Lynch-Tunnel: 4,65 m). Höhenschilder an Brücken und Parkplatzschranken beachten – viele öffentliche Parkplätze haben Schranken bei etwa 2 m.
  • Einreise: Irland gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum; Pass oder Personalausweis ist bei der Einreise nötig. Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis mitführen. Die Grüne Karte ist in der EU nicht vorgeschrieben, aber nützlich. Hunde: Heimtierausweis, Chip, Tollwutimpfung und Bandwurmbehandlung vor Einreise (Stand prüfen).
  • Maut: Auf der Strecke gibt es keine Mautstraßen; der Jack-Lynch-Tunnel in Cork ist mautfrei (Höhenlimit 4,65 m). M50 und Dublin Port Tunnel sind nicht Teil der Route. Alkohol: 0,5 Promille für normale Fahrer, weniger für Fahranfänger und Berufsfahrer. Handy am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ist verboten.
  • Fähre: Von Frankreich fahren Brittany Ferries (Roscoff–Cork, saisonal; Cherbourg–Rosslare) und Irish Ferries (Cherbourg–Dublin); Gasflaschen müssen geschlossen sein, Vorschriften der Reederei beachten.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Zusatzspiegel oder Weitwinkelspiegel – auf engen Straßen mit Steinmauern sehen Sie sonst den Außenspiegel von Linienbussen zu spät.
  • Scheinwerfer-Abklebung oder Umstellung für Linksverkehr – kurze Fahrten sind erlaubt, längere nicht ohne Umstellung.
  • CEE-Adapter und Polaritätsprüfer für Campingplatz-Strom – die Steckdosen unterscheiden sich, Polaritätsfehler sind möglich.
  • Regenfeste Kleidung, Gummistiefel und Trockentücher: Atlantikwetter sorgt für nasse Stellplätze und Kondenswasser im Fahrzeug.
  • Auffahrkeile und Bretter für weiche Wiesen – nach Regen sacken Räder auf Gras schnell ein.
  • Offline-Karten und eine Papierkarte: Auf Beara und Dingle ist der Handyempfang lückenhaft.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Cork

    Irland
    Start
  2. 2

    Kinsale

    Irland
    27 km
  3. 3

    Clonakilty

    Irland
    32 km
  4. 4

    Mizen Head

    Irland
    86 km
  5. 5

    Glengarriff

    Irland
    48 km
  6. 6

    Castletownbere

    Irland
    34 km
  7. 7

    Allihies

    Irland
    12 km
  8. 8

    Kenmare

    Irland
    52 km
  9. 9

    Caherdaniel

    Irland
    45 km
  10. 10

    Portmagee

    Irland
    31 km
  11. 11

    Cahersiveen

    Irland
    15 km
  12. 12

    Killarney

    Irland
    63 km
  13. 13

    Dingle

    Irland
    66 km
  14. 14

    Slea Head

    Irland
    17 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Juni. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und Juli–Oktober. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Irland: Maut auf einigen Straßen, Brücken oder Tunneln. Linksverkehr. Schrankenlose Maut auf der M50 rund um Dublin. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 120 km/h.
  • Kinsale → Clonakilty. Fähre nach Irland nötig
  • Mizen Head → Glengarriff. Fähre nach Irland nötig
  • Kenmare → Caherdaniel. Fähre nach Irland nötig
  • Caherdaniel → Portmagee. Fähre nach Irland nötig
  • Dingle → Slea Head. Fähre nach Irland nötig

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head»?

8-tägiger Roadtrip über etwa 528 km (328 mi) mit 14 Stopps, von Cork nach Slea Head. Insgesamt etwa 7 h 17 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head»?

Wir empfehlen 8 Tage: etwa 7 h 17 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head»?

Sie beginnt in Cork und endet in Slea Head.

Durch welche Länder führt «Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head»?

Irland.

Wo kann man entlang «Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 50 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Desert House Caravan & Camping Park, Hungry Hill Lodge und Creveen Lodge Caravan and Camping Park.

Wann ist die beste Reisezeit für Fuchsienhecken, Halbinseln und Atlantikkante – mit dem Camper von Cork über West Cork, Beara, Kerry und Dingle zum Slea Head?

Am angenehmsten sind meist Juni. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Mai und Juli–Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)