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Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo – lighthouse on islet with bridge📷 Photo by Juan Gomez on Unsplash
AC-552

Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo

Von Ribadeo über Viveiro, Cedeira und A Coruña zur Costa da Morte, nach Fisterra und Santiago de Compostela und weiter durch die Rías Baixas bis Vigo: rund 640 Kilometer am atlantischen Ende Spaniens, bei denen Gezeiten, Nebel und Küstenschutzregeln die Planung bestimmen.

Entfernung
460 km (286 mi)
Fahrzeit
6 h 21 min
Empfohlene Tage
8
Stopps
12
Länder
Spanien
Aktualisiert
9. Oktober 2026

Auf einen Blick: 8-tägiger Roadtrip über etwa 460 km (286 mi) mit 12 Stopps, von Ribadeo nach Vigo. Insgesamt etwa 6 h 21 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Spanien

Reiseführer · CampingSpirit

Von Ribadeo über Viveiro, Cedeira und A Coruña zur Costa da Morte, nach Fisterra und Santiago de Compostela und weiter durch die Rías Baixas bis Vigo: rund 640 Kilometer am atlantischen Ende Spaniens, bei denen Gezeiten, Nebel und Küstenschutzregeln die Planung bestimmen.

Der Spirit der Route

Galicien riecht nach Eukalyptus, Salz und nassem Granit. Die Küste ist zerfranst wie sonst nirgends in Spanien: tief eingeschnittene Rías, Kaps mit Leuchttürmen, Strände, die bei Ebbe doppelt so breit sind wie bei Flut. Im Norden stehen die Steilküsten der Serra da Capelada im Wind, an der Costa da Morte brechen sich die Wellen an Felsen, an denen früher Schiffe zerschellten, und an den Rías Baixas stehen die Hórreos, die Steinspeicher auf Stelzen, direkt am Wasser. Aus der Schiebetür sehen Sie Fischerboote, Muschelflöße in der Bucht und morgens oft Nebel, der sich erst gegen Mittag hebt. Hinzu kommen die Pilger auf den Wegen nach Santiago, die Sie unterwegs immer wieder überholen oder kreuzen. Diese Route ist grün, feucht und langsam – gute Regenkleidung und Zeit gehören mit ins Gepäck.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Ribadeo nach Viveiro (ca. 60 km)

Die Strecke
Von Ribadeo, wo die Ponte dos Santos über die Ría nach Asturien führt, folgt die N-642 der Küste über Foz und Burela nach Viveiro; die Autovía A-8 verläuft parallel im Hinterland und ist mautfrei. Die Straße ist breit und gut asphaltiert, außerorts gilt Tempo 90, in den Ortsdurchfahrten von Foz, Burela und San Cibrao 50 km/h mit vielen Kreisverkehren. Eng wird es nur an den Zufahrten zu den Strandparkplätzen, dort gelegentlich mit Höhenbalken. Reine Fahrzeit rund 1 Stunde; mit dem Strandgang zu den Catedrais ist es ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Praia das Catedrais (Augas Santas), rund 10 km westlich von Ribadeo: Felsbögen von bis zu etwa 30 m Höhe und Grotten, die nur bei Ebbe zugänglich sind, bei Flut verschwindet der Strand fast vollständig. Für den Gang mit Fotostopps reichen ein bis zwei Stunden um das Niedrigwasser, der Abstieg führt über eine Treppe.
  • Ponte dos Santos und Ribadeo: Die gut 600 m lange Brücke über die Ría de Ribadeo führt nach Asturien und gibt den Blick auf die Hafenstadt mit ihren Indiano-Villen wie der Torre dos Moreno frei. Der Ortskern lässt sich in ein bis eineinhalb Stunden zu Fuß erlaufen.
  • Viveiro: Die Altstadt mit der Puerta de Carlos V und dem Hafen an der Ría ist der schönste Halt vor dem Kap. Ein Spaziergang mit Kaffee dauert rund eineinhalb Stunden, abends ist die Uferpromenade belebt.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Ribadeo liegt etwa 3 km vom Ort nahe der A-8-Anschlussstelle, mit Pool und Warmwasser; laut Tarifseite des Betreibers ist er vom 13. Juni bis 13. September geöffnet (Jahr vorab prüfen). In Ribadeo und Viveiro führen die Stellplatzverzeichnisse zusätzlich Áreas de autocaravanas, in Viveiro auch den Camping Viveiro; Ausstattung und Saison sind dort nicht bestätigt, vorab telefonisch klären. Nach Mitte September schließen viele Plätze an der Nordküste, dann bleiben Áreas und wenige ganzjährige Campings.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Ribadeo hat 2026 eine eigene Wohnmobil-Ordenanza auf den Weg gebracht (laut Lokalpresse im Juli erstbeschlossen): Campen und Parken in Natura-2000-Gebieten, Naturräumen, Hafenbereichen und Ortskernen soll untersagt werden, die Gemeinde sanktioniert selbst. Stand und Bußgelder vorab beim Concello prüfen. Schlafen im geschlossenen Fahrzeug (pernocta) ist rechtlich dort möglich, wo Parken erlaubt ist und keine Ordenanza entgegensteht; Markise, Tisch, Stühle und ausgefahrene Stützen gelten als Campen.

Insider-Tipp für Camper
Für die Catedrais galt 2026 die kostenlose Xunta-Genehmigung vom 1. Juli bis 30. September und in der Karwoche (ascatedrais.xunta.gal, bis 30 Tage im Voraus, bis 25 Personen je Antrag, laut Presse höchstens 3.772 Besucher am Tag); außerhalb dieser Zeiten ist der Zugang frei. Hunde sind vom 15. Mai bis 15. September und in der Karwoche verboten. Gezeitentabelle für Ribadeo prüfen, als Faustregel um das Niedrigwasser gehen, und früh kommen, weil die Parkplätze für lange Wohnmobile knapp sind.

2Etappe 2: Viveiro nach Cedeira (Serra da Capelada) (ca. 90 km)

Die Strecke
Von Viveiro führt die Küstenstraße über Ortigueira nach Cedeira; der Abstecher zur Serra da Capelada zweigt auf der AC-862 ab, zum Cabo Ortegal geht es weiter auf der DP-6121. Diese Bergstraße ist schmal, steil und kurvig, teils ohne Leitplanke, Nebel und starker Wind sind häufig, am Kap sind Böen über 100 km/h möglich. Mit Tempo 30 bis 50 sind die Serpentinen angenehmer. Reine Fahrzeit gut 2 Stunden, mit Abstecher zum Kap etwa 3 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Vixía Herbeira in der Serra da Capelada: Die Klippen fallen auf rund 600 m ins Meer ab und gehören zu den höchsten Steilküsten des europäischen Festlands (oft wird 613 m genannt). Bei klarer Sicht bleibt man 30 bis 45 Minuten, bei Nebel sieht man nichts, vormittags ist es oft zu.
  • San Andrés de Teixido: Wallfahrtsort mit Santuario und Quelle in einer Schlucht zwischen Bergen und Meer; nach galicischer Redensart muss nach dem Tod dorthin, wer zu Lebzeiten nicht kam. Von Cedeira rund 25 Minuten Fahrt, der Besuch dauert mit Parkplatz 45 Minuten.
  • Cabo Ortegal: Leuchtturm und die Felsnadeln Os Aguillóns im Meer; vom Parkplatz sind es zu Fuß 10 bis 15 Minuten zum Kap. Wind und Jacke einplanen, der Weg ist bei Nässe rutschig.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: A Frouxeira Camper Park in Valdoviño an der Lagune: 30 Plätze mit Strom, Ver- und Entsorgung und vier Duschen, ganzjährig geöffnet; im Sommer ist die Rezeption von 11 bis 13 und 18 bis 20 Uhr besetzt, im Winter nur nach Voranmeldung (Angaben des Concello). Campingplätze bei Cedeira, Valdoviño (etwa Fontesín) und Ortigueira führen die Verzeichnisse ebenfalls; Saison und Längenlimits vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Serra da Capelada und Cabo Ortegal sind Schutzgebiet, Campen ist untersagt, die Aussichtsparkplätze sind als Tagesparkplätze gedacht. Wo Gemeinden pernocta per Ordenanza einschränken (Valdoviño gehört laut Presse zu den Gemeinden mit entsprechenden Plänen), gelten die Schilder vor Ort. Schlafen im geschlossenen Fahrzeug ohne Markise, Tisch und Stühle ist dort, wo Parken erlaubt ist, rechtlich denkbar, aber nicht verbindlich zugesichert.

Insider-Tipp für Camper
Mit Fahrzeugen über etwa 7 m Länge den Camper besser unten lassen und die Zufahrten nach San Andrés und zur Garita früh am Tag fahren, wenn wenig Gegenverkehr und Ausflugsbusse unterwegs sind. In Viveiro, Ortigueira oder Cedeira tanken und Wasser füllen, die Kapregion hat nur wenige Stationen. Bei Nebelwarnung von MeteoGalicia den Abstecher streichen: Der Blick lohnt nur bei Sicht.

3Etappe 3: Cedeira nach A Coruña (ca. 85 km)

Die Strecke
Von Cedeira über Narón nach Ferrol und um die Ría de Ferrol über Pontedeume und Betanzos nach A Coruña. Die N-VI ist mautfrei, die parallele AP-9 kostet 2026 laut Presse für Pkw-Klasse Ferrol–A Coruña 6,15 € (2025: 5,90 €); ob ein Wohnmobil an der Schranke als leicht oder schwer gilt, hängt von Höhe und Gewicht ab und wird an der Mautstelle bestimmt. Die Fene–Ferrol-Abschnitte der AP-9 sind frei. Rund 1,5 Stunden reine Fahrzeit, in A Coruña morgens und abends dichter Stadtverkehr.
Highlights & Must-Sees
  • Torre de Hércules: Der römische Leuchtturm ist mit seinen rund 55 m der älteste noch betriebene der Welt und seit 2009 UNESCO-Welterbe; oben lohnt der Blick über die Halbinsel. Geöffnet 16.9.–15.6. von 10 bis 17 Uhr, 16.6.–15.9. von 10 bis 21 Uhr, Eintritt 3 € (montags frei), höchstens 32 Personen je halbe Stunde, bei Wind über Stärke 7 geschlossen; dazu 1,5 Stunden mit dem Skulpturenpark einplanen.
  • Paseo Marítimo: Die Küstenpromenade um die Halbinsel gilt mit rund 13 km (Angaben schwanken) als eine der längsten Europas. Das Stück Torre–Orzán–Riazor geht man in ein bis eineinhalb Stunden, bei klarer Luft lohnt der Sonnenuntergang.
  • Altstadt und Marina: Die weißen, verglasten Galerien der Avenida da Marina stehen gegenüber dem Hafen, die Praza de María Pita mit dem Rathaus liegt einen Block dahinter. Die Cidade Vella mit ihren romanischen Kirchen ist in zwei Stunden zu Fuß erkundet.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Bastiagueiro in Oleiros: Strandcamping an der Praia de Bastiagueiro mit Wohnmobilservice, Waschmaschinen, Bar und Gasverkauf; laut Betreiberseite Juni bis September, Stand vorab prüfen. In den Stellplatz-Apps sind zudem Flächen am Campus de Elviña geführt; Status, Kosten und Ver- und Entsorgung sind dort nicht bestätigt. Für den Stadtbesuch ist ein Platz am Stadtrand mit Busanbindung praktischer als die Innenstadt.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In A Coruña ist Übernachten im Fahrzeug auf öffentlichen Flächen (Strandnähe Riazor und Orzán, Torre) nicht empfehlenswert, die Stadt regelt und kontrolliert das Parken streng. Parkhäuser haben Höhenbegrenzungen (meist um 2 m, Schild prüfen). Im Naturpark Fragas do Eume bei Pontedeume ist Campen untersagt.

Insider-Tipp für Camper
Zufahrtsbeschränkungen nach Umweltplakette gab es in A Coruña Ende 2025 nicht, der Schwerpunkt lag auf Fußgängerzonen; in Ferrol ist eine ZBE (Zona de Bajas Emisiones) in zwei Phasen geplant, ohne gesicherten Termin. Regeln vorab prüfen. Die Stadt am besten per Bus vom Stadtrand oder zu Fuß erkunden; der Verkehr rund um das Stadtzentrum ist dicht.

4Etappe 4: A Coruña nach Muxía (Costa da Morte) (ca. 110 km)

Die Strecke
Von A Coruña auf der AC-552 oder der AG-55 (mautpflichtig, laut Presse 2026 etwa 0,07 € je Kilometer und damit vergleichsweise günstig) nach Carballo, dann über Ponteceso und Corme zur Küste, anschließend Laxe, Camariñas und Muxía auf Küstenstraßen. Sie sind überwiegend gut ausgebaut, in Corme, am Hafen von Laxe und in Camariñas aber eng und kurvig. Gut 2 Stunden reine Fahrzeit, mit Stopps ein Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Laxe: Fischerhafen mit langem Sandstrand, bei Ebbe lässt sich am Wasser spazieren; ein Halt dauert rund eine Stunde.
  • Camariñas: Die Spitzenklöppelei (Encaixe) hat hier ihr Museum, der Cemiterio dos Ingleses erinnert an den Untergang der HMS Serpent 1890 mit 172 Toten und drei Überlebenden. Der Leuchtturm am Cabo Vilán, 15 Minuten entfernt, gilt als erster elektrisch betriebener Spaniens (1896).
  • Muxía: Das Santuario da Virxe da Barca steht direkt auf den Felsen am Atlantik, beim Brand im Dezember 2013 wurde es schwer beschädigt und wiederaufgebaut; daneben liegen die Pedra de Abalar und der Leuchtturm Punta da Barca. Eine Stunde reicht, bei Sturm Abstand zu den Felsen halten.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Muxía liegen Camping O Paraíso (Playa do Lago, zweite Kategorie, an der Jakobswegstrecke Fisterra–Muxía, mit Strom, Supermarkt und Bungalows) und Camping Lago-Mar; das Verzeichnis führt außerdem eine kleine Área de autocaravanas mit rund 15 Plätzen. Bei Ponteceso und Corme nennen die Daten Camping Costa da Morte; Saison, Ausstattung und Öffnung laut Betreiber erfragen, viele Plätze sind im Herbst bereits geschlossen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Die Costa da Morte ist Küstenschutzgebiet, Camping am Strand oder am Leuchtturm wird kontrolliert. Nach dem Grundsatz „pernocta“ ist Schlafen im ordnungsgemäß geparkten Fahrzeug denkbar, wo Parken erlaubt ist und keine Gemeindeverordnung entgegensteht; Markise, Stühle, Tisch und Stützen sind tabu, und Grauwasser darf nirgends abgelassen werden.

Insider-Tipp für Camper
Nach dem Untergang der „Prestige“ 2002 ist die Küste ein sensibles Gebiet; Müll gehört in den Container. Bei Nebel und Sturm die Küstenstraßen meiden, bei Sturm sind die Wellen an Muxía und Vilán gefährlich. Vor der Runde in Carballo oder einem größeren Ort tanken, weil Tankstellen an der Küste dünn gesät sind.

5Etappe 5: Muxía nach Fisterra (ca. 30 km)

Die Strecke
Kurze, kurvige Etappe: von Muxía über die AC-440 nach Cee und auf der AC-445 nach Fisterra, mit Ortsdurchfahrten in Cee und Corcubión. Die Zufahrt vom Ort zum Kap ist ungefähr 3 km lang, eng und bei Reisebusverkehr zäh. Gut 45 Minuten reine Fahrzeit; den Rest des Tages verbringt man am Kap.
Highlights & Must-Sees
  • Cabo Fisterra: Leuchtturm und der Stein „Kilometer 0,00“ des Jakobswegs, vom Ort zu Fuß gut 3 km als Pilgerstrecke. Sonnenuntergang ist der Anlass; wer fährt, sollte vor Dunkelheit zurück im Ort sein.
  • Praia de Langosteira: langer Sandstrand direkt am Ort, mit offenem Atlantik; Baden nur bei Flaggenfreigabe. Der Stellplatz O Campo liegt nur 200 m entfernt.
  • Cee und Corcubión: alte Hafenorte mit Galerien und Pazos, auf dem Weg nach Fisterra; eine halbe Stunde reicht für den Spaziergang am Wasser.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Área de Autocaravanas O Campo in Fisterra: 35 Plätze mit Wasser, Strom, Entsorgung, WLAN und Bar, ganzjährig geöffnet, ab etwa 12 € pro Nacht laut Verzeichnis (Preis vorab prüfen); das Tor ist nachts geschlossen, der Strand Langosteira liegt 200 m entfernt. Zusätzlich führen die Daten den Cámping Ruta Finisterre und bei Carnota den Camping San Francisco; Saison vorab erfragen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Am Kap gilt Küstenschutz: Parken am Leuchtturm ist tagsüber möglich, Übernachten ist nicht vorgesehen, obwohl Verzeichnisse dort einen Nachtparkplatz führen; Schilder vor Ort prüfen. Das Verbrennen von Kleidung am Kap ist laut Beschilderung verboten, Feuer gilt hier wie im ganzen Küstenwald als Brandrisiko.

Insider-Tipp für Camper
Am Kap liegen viele Pilger und Reisebusse, die Straße ist im Dunkeln eng und unbeleuchtet. Mit langem Fahrzeug den Camper unten am Ort lassen und zu Fuß oder mit dem Bus hinauf. Wind und Nebel kommen schnell, Jacke einpacken und nicht an die Felskante treten.

6Etappe 6: Fisterra nach Santiago de Compostela (ca. 110 km)

Die Strecke
Von Fisterra entlang der Küste über die AC-550 nach Carnota und Muros, dann nach Noia und ab dort landeinwärts auf der AC-543 nach Santiago. Die Küstenstraße ist kurvig und hat viele Ortsdurchfahrten, die letzten Kilometer nach Santiago sind breit. Reine Fahrzeit rund 2 Stunden.
Highlights & Must-Sees
  • Hórreo de Carnota: mit 34,74 m Länge und 22 Stützenpaaren (1768 bis 1783) einer der längsten Kornspeicher Galiciens, oft als größter bezeichnet, tatsächlich Nr. 3 der Länge nach. Daneben liegt die rund 7 km lange Praia de Carnota; eine halbe Stunde reicht für beides.
  • Muros und Noia: alte Hafenorte mit Arkaden und Gassen, in Noia die romanische Kirche Santa María a Nova mit ihrem Friedhof voller Zunftgrabsteine. Je eine Stunde am Ort.
  • Santiago: Kathedrale, Praza do Obradoiro und Altstadt sind zu Fuß gut zu erlaufen; Pilgermessen um 12 und 19:30 Uhr (Zeiten prüfen). Am 31. Dezember 2026 beginnt das Heilige Jahr 2027 (Xacobeo) mit Öffnung der Heiligen Pforte; 2025 erhielten 530.987 Pilger die Compostela.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping As Cancelas in Santiago ist laut Betreiber ganzjährig geöffnet, mit Strom, Chemie-WC-Entsorgung, Waschmaschine und Online-Buchung; vom Zentrum beträgt die Entfernung laut Betreiber rund 30 Minuten. Die private Área dos Salgueiriños (rund 80 Plätze, Zufahrt über SC-20 und A-54, Rúa Manuel María) führt laut Verzeichnis Wasser, Strom, Entsorgung, Duschen, Bar und Tankstelle; Eintritt kostenpflichtig. Dazu der Cámping San Marcos; Öffnung und Konditionen vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Santiago ist Übernachten im Stadtgebiet außerhalb ausgewiesener Plätze nicht empfehlenswert. Die Cidade Histórica ist seit dem Beschluss vom 10. November 2025 als Zona de Bajas Emisiones geführt, mit 11 Pollerzufahrten und 5 kameraüberwachten Zugängen, Tempo 10 km/h; Zugang haben Anwohner, Lieferverkehr und Pass-&-Park-Berechtigte, nicht Wohnmobile. Die ZBE hängt an Genehmigungen, nicht an der Plakette.

Insider-Tipp für Camper
Mit dem Camper nicht in die Altstadt fahren, stattdessen außerhalb parken und den Bus nehmen. Zur Pilgermesse und in der Woche um den 25. Juli ist die Stadt sehr voll, im Juli 2026 zählte die Pilgerstelle mehr als 71.500 Compostelas; Plätze rechtzeitig reservieren. Mit dem Heiligen Jahr 2027 ist mehr Verkehr als üblich zu erwarten.

7Etappe 7: Santiago de Compostela nach O Grove (Rías Baixas) (ca. 80 km)

Die Strecke
Von Santiago über die AP-9 oder die mautfreie N-550 (Padrón, Caldas) nach Vilagarcía de Arousa, dann auf der Autovía do Salnés (AG-41, mautfrei) nach Cambados und weiter nach Sanxenxo und O Grove; die Insel A Toxa ist über eine Brücke erreichbar. Die AP-9 Santiago–Vigo kostet insgesamt 12,60 € für die Pkw-Klasse, das Teilstück bis Vilagarcía entsprechend weniger. Breite Straßen, eng nur in den Ortskernen. Reine Fahrzeit gut 1 Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Cambados: Der Pazo de Fefiñáns liegt an einem Platz mit Bodegas, Verkostungen sind meist mit Voranmeldung möglich und dauern 45 bis 60 Minuten. Die Festa do Albariño 2026 lief vom 29. Juli bis 2. August, in der Zeit ist der Ort sehr voll.
  • A Toxa: kleine Insel mit der Capela de San Caralampio, die außen mit Jakobsmuscheln verkleidet ist; der Besuch dauert eine halbe Stunde, die Zufahrt ist mit großen Wohnmobilen eng.
  • Muschelzucht in der Ría de Arousa: Die Bateas sind von den Aussichtspunkten zu sehen, ab O Grove fahren Boote zu den Zuchtflößen (1 bis 2 Stunden, meist mit Verkostung). Das Muschelfest in O Grove findet traditionell im Oktober statt, Termin prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Siglo XXI in San Vicente do Mar (O Grove): Saison 2026 vom 1. Juni bis 27. September, private Bäder je Parzelle, Pool von Mitte Juni bis Mitte September; Preise je nach Saison, Wohnmobil 15 bis 25 € plus Personen (2027 vorab prüfen). Campolongo Parking: Parzellen von 7 × 11 m, 150 m vom Strand, 18,70 bis 21,35 € laut Verzeichnis, nur Wohnmobile, keine Caravans. Dazu Camping Playa Paisaxe II in O Grove und Áreas bei Vilagarcía, Caldas de Reis und Sanxenxo; Bedingungen vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): O Grove hat 2026 eine Ordenanza gegen wildes Campen von Wohnmobilen: Parken im Strandumfeld von 23 bis 8 Uhr, Campingelemente wie Tisch, Stuhl oder Markise, Lärm und das Entsorgen außerhalb von Stationen sind verboten, Bußgelder reichen laut Presse von 300 € bis 6.000 €; Schilder stehen bereits an den Stränden As Pipas und Reboredo. Parken ist nur in ausgewiesenen Flächen erlaubt. Sanxenxo, A Illa de Arousa und Valdoviño prüfen ähnliche Regeln; Nationalparkflächen bleiben ohnehin tabu.

Insider-Tipp für Camper
Feste beachten: Zur Festa do Albariño in Cambados (Ende Juli/Anfang August) und zum Muschelfest in O Grove ist die Gegend voll. Muscheln und Meeresfrüchte frisch am Hafen einkaufen, wenn Sie selbst kochen. Kurz vor der Weiterfahrt in Vilagarcía oder Cambados tanken; in der Hochsaison sind die Zufahrten nach O Grove abends zäh.

8Etappe 8: O Grove nach Vigo (Cíes-Inseln) (ca. 75 km)

Die Strecke
Von O Grove über die PO-308 nach Sanxenxo und Combarro und über Pontevedra nach Vigo. Die Ortsdurchfahrt von Combarro ist sehr eng, ab Pontevedra führt die AP-9 breit nach Vigo; laut Bonussystem des Verkehrsministeriums sind Teilstücke wie Rande–Vigo und der Bypass Pontevedra frei, die Strecke Santiago–Vigo kostet 12,60 € (Pkw-Klasse), Vigo–Tui 3,55 €. Gut 1 Stunde reine Fahrzeit, in Vigo Stadtverkehr und Hanglagen.
Highlights & Must-Sees
  • Combarro: Fischerdorf mit Hórreos am Wasser und Cruceiros in den Gassen; 45 Minuten reichen. Das Wohnmobil besser am Ortsrand abstellen.
  • Pontevedra: Die Altstadt ist weitgehend autofrei, mit Praza da Ferrería und dem rundlichen Santuario da Peregrina; ein Rundgang dauert 1,5 bis 2 Stunden. Die Stadt gilt als Vorbild für verkehrsberuhigte Zentren.
  • Illas Cíes: Ausflug per Schiff ab Vigo, Baiona oder Cangas in den Nationalpark Illas Atlánticas, mit Praia de Rodas und den Leuchttürmen. Die Überfahrt dauert je nach Hafen 40 bis 60 Minuten, der Tagesaufenthalt 5 bis 7 Stunden.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Camping Playa América in Nigrán: 500 m vom Strand, 10 km von Vigo und 5 km von Baiona, Bushaltestelle 100 m entfernt (alle 30 Minuten); Saison beim Betreiber erfragen. In Poio gibt es bei Combarro die Área A Seca laut Verzeichnis; Bedingungen vorab prüfen. Camping Islas Cíes: Hauptsaison 2026 vom 15. Mai bis 14. September, die Buchung öffnet im März, Übernachtungsgäste brauchen keine separate Genehmigung; Anreise per Schiff, ohne Fahrzeug.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf den Cíes gilt Nationalparkrecht: Campen ist nur auf dem Platz erlaubt. Der Camper bleibt am Festland. In Vigo ist Übernachten im Stadtgebiet nicht empfehlenswert; dazu ist seit 10. September 2026 die ZBE in Kraft (vier Zonen: Centro, Plaza Portugal, O Calvario, Bouzas), Bußgelder bis 200 € laut Presse erst ab 10. September 2027. Die Regeln für ausländische Fahrzeuge waren in den Berichten nicht klar, vorab prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Die Besucherzahl ist begrenzt (Cíes laut Presse 1.800, Ons 1.300 am Tag); die Genehmigung ist kostenlos, sie gibt ein Zeitfenster von zwei Stunden, um das Bootsticket zu kaufen (QR-Code, 30 Minuten vor Abfahrt am Hafen). Pflicht gilt in der Hochsaison vom 15. Mai bis 15. September und zur Karwoche; danach gelten andere Regeln (je nach Quelle nur geführte Gruppen), also Stand prüfen. Rückfahrkarte kostet laut Presse etwa 27,50 bis 32,50 €, Hunde sind verboten, auf den Inseln gibt es keine Mülleimer. Parkplatz am Hafen vorab wegen Höhe prüfen.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Spanisches Grundprinzip: Im legal geparkten Fahrzeug zu schlafen („pernocta“) ist erlaubt, Campen („acampada“: Markise, Tisch, Stühle, ausgefahrene Stützen, Grauwasser) dagegen nicht; auch Aufstelldächer gelten beim Ausfahren als Campen. Seit 1. Oktober 2026 regelt das Real Decreto 518/2026 (neuer Art. 92.4 des Reglamento General de Circulación) ausdrücklich, wann ein Wohnmobil korrekt geparkt ist: keine Teile über den Fahrzeugumriss hinaus, Aufstand nur auf den Reifen (Unterlegkeile erlaubt), kein Ablassen von Flüssigkeiten. Gemeinden dürfen weiterhin Parkzeiten, Zonen und Höchstdauer regeln, laut DGT aber nicht allein wegen des Fahrzeugtyps sanktionieren; Regeln für Schutzgebiete und Küsten gelten unabhängig davon.
  • Galicien ordnet Campingplätze (Decreto 159/2019) und private Áreas de autocaravanas gesondert; außerhalb davon ist Campen nicht erlaubt. Seit 2026 gehen Gemeinden an der Küste zusätzlich mit eigenen Ordenanzas vor: O Grove (Verbot von 23 bis 8 Uhr im Strandumfeld, Bußgelder von 300 € bis 6.000 €), Ribadeo (Erstbeschluss im Juli 2026), weitere Gemeinden prüfen. Schilder „Prohibido pernoctar/acampar“ sind oft kommunal und zählen.
  • Geschützte Flächen: Nationalpark Illas Atlánticas (Cíes nur auf dem Campingplatz), Naturpark Fragas do Eume, Dünen von Corrubedo, Catedrais und die Küsten der Rías Altas. Bußgelder sind gemeindeabhängig und reichen von dreistelligen bis in vierstellige Beträge.
  • Waldbrand: Die Xunta hat die Zeit hoher Waldbrandgefahr 2026 bis 15. Oktober verlängert; in Waldnähe gelten Feuerverbote, Grillen nur in ausgewiesenen Anlagen auf Campingplätzen, Gaskocher auf eigenen Parzellen sind meist zulässig. Bei Rauch oder Feuer 112 oder die galicische Brandmeldenummer 085 anrufen; Straßensperren möglich, Regeln vor Ort prüfen.
  • Legale Übernachtung: Campingplätze und die Áreas de autocaravanas (gemeindlich oder privat), oft mit Münz- oder App-Zahlung. Nützliche Quellen: park4night, Campercontact, Áreas AC, Áreas Camper; vorab telefonisch prüfen, weil viele Plätze nach Mitte September schließen oder nur mit Voranmeldung öffnen.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung heißt „área de autocaravanas“ oder „punto de vaciado“; viele Stationen sind kostenpflichtig (Münzautomat, App, Jeton). Grauwasser nie auf den Boden oder in Gullys ablassen, Chemietoilette nur an Entsorgungsstellen leeren; auf der Küstenstrecke sind solche Stationen außerhalb der Campingplätze dünn gesät.
  • Wasser: Leitungswasser ist in den meisten Orten trinkbar; auf „agua potable“ achten. Auf den Cíes gibt es keine Trinkwasserbrunnen, Wasser mitbringen oder im Camping kaufen.
  • Gas: Spanische Butan- und Propanflaschen (Repsol, Cepsa) werden nur im Tauschsystem mit spanischer Flasche abgegeben, ausländische Flaschen lassen sich nicht tauschen. Autogas (GLP) gibt es an vielen Tankstellen (Stationsfinder: geoportalgasolineras.es), je nach Zapfsäule mit Dish-, Bajonett- oder Euro-Stutzen; ein Adapter-Set mitführen. Auf dem Camping der Cíes sind Haushaltsgasflaschen verboten, nur Campingkocher im Freien.
  • Treibstoff: Diesel und Benzin gibt es in den größeren Orten (Viveiro, Ortigueira, Cedeira, Ferrol, Carballo, Noia, Santiago, Vigo); an der Costa da Morte und an den Kapstraßen liegen Stationen weiter auseinander, vor der Küstenrunde volltanken. Bezahlt wird an vielen Säulen nach Tanken oder per Karte an der Kasse.
  • Feucht und neblig: Galicien hat atlantisches Klima, im September und Oktober beginnt die regenreichere Zeit. Wäsche trocknet schlecht, Kondenswasser entsteht schnell, Lüften und Entfeuchten gehören zum Alltag; Warnungen gibt MeteoGalicia aus, bei oranger oder roter Warnstufe Küstenstraßen meiden.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts in der Regel 90 km/h, auf Autobahnen und Autovías 120 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h, auf Autobahnen 90 km/h. Gespanne 80 km/h außerorts und 90 km/h auf Autobahnen. Innerorts 30 km/h auf Straßen mit einer Spur je Richtung, sonst 50 km/h. Alkohol 0,5 ‰, Handy am Steuer verboten, bei Nebel Abblendlicht.
  • V16: Seit 1. Januar 2026 ist die vernetzte Warnleuchte V16 in Spanien das einzige zulässige Gerät zur Absicherung von Panne oder Unfall; das Warndreieck ist dafür nicht mehr erlaubt, laut Medien mit 80 € Bußgeld. Für ausländische Fahrzeuge im „circulación internacional“ stellte die DGT im Januar 2025 klar, dass Warndreiecke ausreichen; ob und wie das 2026 angewendet wird, vor Reiseantritt bei der DGT prüfen. Empfohlen: V16 trotzdem mitführen, Warnweste ist beim Verlassen des Fahrzeugs auf der Straße Pflicht.
  • Maut: Die AP-9 (Ferrol–A Coruña–Santiago–Vigo–Tui) ist mautpflichtig, 2026 laut Presse für Pkw-Klasse Ferrol–A Coruña 6,15 €, A Coruña–Santiago 8,80 €, Santiago–Vigo 12,60 €, A Coruña–Vigo 21,40 €, Vigo–Tui 3,55 €; schwere Fahrzeuge zahlen nach Klasse mit 50 % Bonus. Die AG-55 (A Coruña–Carballo) ist ebenfalls mautpflichtig; A-8, AG-41 und die Landstraßen der Küste sind frei. Telepeaje (Via-T) ist Voraussetzung für Bonus der leichten Klasse; bar und mit Karte kann man an den Schranken zahlen.
  • Umweltzonen (ZBE): Seit 10. September 2026 gilt in Vigo die ZBE mit vier Zonen, Bußgelder bis 200 € erst ab 10. September 2027; Pontevedra ist als ganze Stadt ZBE ohne Plakettenbeschränkung, Ourense hat die ZBE seit 26. Dezember 2025 mit Bußgeldern ab Juli 2026, Santiago regelt die Altstadt über Genehmigungen, A Coruña setzt auf Fußgängerzonen, Ferrol und Lugo sind in Planung. Für ausländische Fahrzeuge ist die Plakettenfrage in den Berichten nicht geklärt; vorab bei der Stadt prüfen und Parkplätze außerhalb nutzen.
  • Camino de Santiago: 2025 erhielten 530.987 Pilger die Compostela, im Juli 2026 waren es mehr als 71.500. Auf der Route kreuzen Sie den Camino del Norte bei Ribadeo, den Camino Inglés bei Ferrol und A Coruña, den Camino de Fisterra–Muxía und den Camino Portugués bei Pontevedra; Pilger gehen oft am Straßenrand, Überholen mit Abstand und langsamer fahren. Mit dem Heiligen Jahr 2027 (ab 31. Dezember 2026) ist mit mehr Andrang zu rechnen. Notruf 112, Seenot 900 202 202, DGT 011.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Regenjacke und wasserdichte Schuhe – Regen und Nebel sind an der Küste auch im Spätsommer normal, Felsen, Stege und Treppen an den Catedrais und auf den Cíes sind bei Nässe rutschig.
  • Gezeitentabelle (Tabla de mareas) für Ribadeo und die Catedrais, offline gespeichert – der Zugang zum Strand hängt von Ebbe und Flut ab.
  • V16-Warnleuchte (vernetzt, DGT-zugelassen) und Warnweste – in Spanien seit 1. Januar 2026 Pflicht, bei ausländischen Fahrzeugen vorab prüfen.
  • Adapter-Set für Autogas (Dish, Bajonett, Euro, ACME) – der Stutzen an der Zapfsäule ist nicht einheitlich, und spanische Flaschen lassen sich nicht tauschen.
  • Luftentfeuchter oder Calciumchlorid-Granulat für das Wohnmobil – die Luftfeuchtigkeit im Atlantikklima ist hoch, Wäsche trocknet kaum.
  • Rucksack mit Wasser, Windjacke und Müllbeuteln für die Cíes – dort gibt es keine Trinkwasserbrunnen und keine Mülleimer, alles geht zurück aufs Festland.

Stand: 2026-10. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Ribadeo

    Spanien
    Start
  2. 2

    Viveiro

    Spanien
    58 km
  3. 3

    Cedeira

    Spanien
    46 km
  4. 4

    A Coruña

    Spanien
    55 km
  5. 5

    Laxe

    Spanien
    64 km
  6. 6

    Muxía

    Spanien
    26 km
  7. 7

    Fisterra

    Spanien
    28 km
  8. 8

    Santiago de Compostela

    Spanien
    73 km
  9. 9

    Cambados

    Spanien
    58 km
  10. 10

    O Grove

    Spanien
    6 km
  11. 11

    Combarro

    Spanien
    18 km
  12. 12

    Vigo

    Spanien
    27 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und November. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Spanien: Maut auf einigen Straßen, Brücken oder Tunneln. Viele frühere Mautautobahnen sind jetzt frei; einige AP-Strecken sind noch mautpflichtig. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 120 km/h.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?

8-tägiger Roadtrip über etwa 460 km (286 mi) mit 12 Stopps, von Ribadeo nach Vigo. Insgesamt etwa 6 h 21 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?

Wir empfehlen 8 Tage: etwa 6 h 21 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?

Sie beginnt in Ribadeo und endet in Vigo.

Durch welche Länder führt «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo»?

Spanien.

Wo kann man entlang «Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 188 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Camping Ribadeo, Camping Vegamar und Rinlo Costa Camping.

Wann ist die beste Reisezeit für Granit, Gischt und Jakobsweg – mit dem Camper durch Galicien von Ribadeo bis Vigo?

Am angenehmsten sind meist Mai–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)