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Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten

Sechs Nationalparks in zehn Tagen: von den Neonlichtern von Las Vegas über Zion, Bryce und Moab bis an den Rand des Grand Canyon.

Entfernung
1.188 km (738 mi)
Fahrzeit
13 h 11 min
Empfohlene Tage
10
Stopps
10
Bundesstaaten
NV, UT, AZ
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 10-tägiger Roadtrip über etwa 1.188 km (738 mi) mit 10 Stopps, von Las Vegas nach Grand Canyon National Park – South Rim. Insgesamt etwa 13 h 11 min Fahrzeit.

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Reiseführer · CampingSpirit

Sechs Nationalparks in zehn Tagen: von den Neonlichtern von Las Vegas über Zion, Bryce und Moab bis an den Rand des Grand Canyon.

Der Spirit der Route

Morgens um sechs, die Schiebetür auf: Die Felswände im Zion leuchten orange, bevor die Sonne über dem Canyonrand steht, und auf dem Platz ist nur das Klappern der Kaffeetassen zu hören. Diese Runde ist eine Reise durch die Erdgeschichte. Sie folgen dem Virgin River durch rote Sandsteinschluchten, stehen auf 2.700 Metern zwischen den orangefarbenen Hoodoos von Bryce und fahren auf der Scenic Byway 12 über einen schmalen Grat mit Abgründen links und rechts. In Moab spannen sich Felsbögen über den Himmel, im Monument Valley wachsen die Tafelberge aus der Ebene. Dazwischen liegen lange Geraden, Pinyon-Kiefern, Wacholder und der Geruch von warmem Stein nach einem Gewitterschauer. Nachts ist es so dunkel, dass die Milchstraße Schatten wirft. Das ist Wüstencamping mit Ansage: früh aufstehen, mittags Schatten suchen, Wasser zählen, und 2026 zusätzlich Fahrzeugmaße, Nationalpark-Gebühren und Reservierungsfenster im Blick behalten.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Las Vegas nach Zion / Springdale (ca. 270 km)

Die Strecke
Von Las Vegas auf der I-15 nach Nordosten: zuerst durch die Mojave-Wüste bis Mesquite, dann rund 30 km durch die Virgin River Gorge in Arizona, eine enge Schlucht mit Kurven, Brücken und wiederkehrenden Baustellen (Tempo dort meist 65 mph, etwa 105 km/h; vor Abfahrt den Verkehrsstand bei Arizona 511 prüfen). Ab St. George (Utah) auf der UT-9 über Hurricane und La Verkin nach Springdale, zuletzt durch das grüne Tal des Virgin River. Reine Fahrzeit etwa 2,5 bis 3 Stunden. Beim Grenzübertritt nach Utah springt die Uhr eine Stunde vor (Mountain Time), Nevada liegt auf Pacific Time. Tanken und Einkaufen in St. George oder Hurricane – in Springdale sind beides Ortspreise.
Highlights & Must-Sees
  • Valley of Fire State Park (Ausfahrt 75 der I-15, als Umweg etwa 1,5 Stunden): roter Sandstein, Felszeichnungen am Atlatl Rock und die Mouse’s Tank Road; der Eintritt für Fahrzeuge ohne Nevada-Kennzeichen lag zuletzt bei 15 US-Dollar. Der beliebte Fire-Wave-Weg ist laut Parkverwaltung jedes Jahr vom 15. Mai bis 30. September gesperrt, Hitzewarnungen ernst nehmen.
  • Kolob Canyons (Ausfahrt 40 der I-15, rund 40 Meilen nördlich des Zion-Haupttals): eine 5 Meilen (8 km) lange Panoramastraße zu den roten Fingercanyons im ruhigeren Nordteil, rund 45 Minuten für Fahrt und Aussichtspunkte; es gilt der Zion-Eintritt, im Winter kann die Straße bei Schnee schließen.
  • Zion Canyon Scenic Drive ab Zion Canyon Village: 9 km bis zum Temple of Sinawava, von dort der flache Riverside Walk (etwa 3,5 km hin und zurück) in die Narrows. In der Shuttle-Saison dürfen Privatfahrzeuge diese Straße nicht befahren, der kostenlose Shuttle fährt im Takt von wenigen Minuten; planen Sie für Stopps einen halben bis ganzen Tag ein.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Zion National Park hat zwei Plätze am Südeingang: Watchman Campground (ganzjährig geöffnet, Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus über Recreation.gov, Strom an den Plätzen der Loops A und B, überwiegend 30 A und nur wenige mit 50 A, keine Vollanschlüsse, keine Generatoren, Dump Station mit Trinkwasser am Platzeingang) und South Campground (nach Sanierung seit 29. Mai 2026 wieder offen, Buchung nur bis zu 14 Tage vorher, ohne Anschlüsse, Generatoren nur 8–10 und 18–20 Uhr). Größere Fahrzeuge müssen den Platz über den Südeingang Springdale anfahren. Wenn beide voll sind, bleiben: die privaten Plätze in Springdale, etwa Zion Canyon Campground (Ferber Resorts), oder der kleine, hoch gelegene Lava Point Campground an der Kolob Terrace Road (rund eine Stunde vom Haupttal, Buchung nur 14 Tage im Voraus, für große Fahrzeuge kaum geeignet). Wer in Nevada bleibt, nutzt die zwei Campgrounds im Valley of Fire (72 Plätze, Dump Station, Duschen, Strom gegen Aufpreis, alle nur mit Reservierung).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Zion National Park ist Übernachten außerhalb der Campgrounds verboten, auch auf Parkplätzen und am Straßenrand. Rund um Hurricane und Virgin liegen BLM-Flächen mit Designated Dispersed Camping, etwa an den Hurricane Cliffs (Sheep Bridge Road): nur auf den markierten Stellplätzen, höchstens 14 Tage, Feuer nur in den vorhandenen Stahlringen, keine Versorgung, Müll mitnehmen; ob dort aktuell eine Gebühr oder ein Pass gilt, vorher beim BLM St. George Field Office klären. Die Zufahrt führt über Schotter und ist für große Wohnmobile nicht geeignet.

Insider-Tipp für Camper
Zion kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, dazu seit 1. Januar 2026 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren für Gäste ohne US-Wohnsitz, sofern sie keinen Jahrespass haben – der Non-Resident Annual Pass (250 US-Dollar) lohnt sich mit Zion, Bryce und Grand Canyon sofort (siehe Praxisteil). Im Sommer sind über 40 °C normal: Wüstenetappe früh fahren, Reifendruck und Kühlwasser prüfen, mindestens 20 Liter Reservewasser mitführen. Parkplätze für Fahrzeuge über 24 ft sind im Ort knapp; ein kostenloser Oversize-Parkplatz liegt am Südeingang, Springdale betreibt einen eigenen Shuttle mit neun Haltestellen bis zum Parkeingang. Brandbeschränkungen (Stage 1 oder 2) gelten im Sommer häufig, 2026 zum Beispiel beim Start des South Campground – vor jedem Lagerfeuer auf utahfireinfo.gov nachsehen.

2Etappe 2: Zion nach Bryce Canyon (ca. 120 km)

Die Strecke
Die klassische Route führt über den Zion–Mount Carmel Highway (UT-9): Serpentinen, der rund 1,8 km lange Tunnel aus den 1930er-Jahren und hinter dem Osteingang die Slickrock-Landschaft der Checkerboard Mesa, weiter auf der US-89 nach Norden und über die UT-12 durch den Red Canyon nach Bryce. Etwa 2 Stunden. Für Wohnmobile ist das 2026 eine Kernfrage: Seit 7. Juni 2026 gibt es keine Tunnel-Escorts mehr, die Straße ist zwischen Canyon Junction und Osteingang für große Fahrzeuge gesperrt. Alle Maße gelten inklusive Spiegel, Dachklimaanlage, Fahrradträger, Reserverad und Sat-Schüssel. Wer nicht hindurchdarf, fährt über die I-15 nach Norden, UT-20 und US-89 und braucht laut NPS rund 42 Minuten länger; nach Kanab sind es über UT-59, AZ-389 und US-89 nur etwa 10 Minuten mehr.
Highlights & Must-Sees
  • Canyon Overlook Trail direkt hinter dem Ostportal des Tunnels: etwa 1,6 km hin und zurück über Stufen und Felsplatten, am Ende der Blick auf Pine Creek Canyon und die Zion-Wände; der Parkplatz an der Straße ist klein und ab Vormittag voll, früh oder gegen Abend kommen.
  • Red Canyon an der UT-12, 15 Minuten vor der Bryce-Einfahrt: Die Straße führt durch zwei kurze Felstunnel, und ein kurzer Spaziergang am Visitor Center bringt Sie zwischen die ersten orangefarbenen Hoodoos; ein Abstecher dauert 30 bis 60 Minuten.
  • Bryce Canyon Amphitheater: Der Rim Trail zwischen Sunrise und Sunset Point ist flach, asphaltiert und 0,8 km lang, der Navajo Loop und der Queen’s Garden Trail führen etwa 100 bis 150 Höhenmeter zwischen die Hoodoos. Wer früh im Morgenlicht startet, geht die Schleife in rund 2 Stunden.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: North Campground im Bryce Canyon National Park (ganzjährig mit Loop A; 30 US-Dollar pro Nacht, Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus über Recreation.gov, keine Anschlüsse) und Sunset Campground (2026 vom 15. April bis Oktober geöffnet; Buchung nur 14 Tage vorher; Gruppenplätze vom 18. Mai bis 17. Oktober). Während der Shuttle-Zeiten, 2026 vom 9. Mai bis 20. September von 8 bis 20 Uhr und danach bis 18. Oktober bis 18 Uhr, gilt für Fahrzeuge ab 23 ft (7 m) eine Parkbeschränkung an Sunrise, Sunset, Bryce und Inspiration Point; der Shuttle ist kostenlos. Vor dem Park: Red Canyon Campground (Dixie National Forest, 37 Plätze, first come, first served, 2025 zuletzt 30 US-Dollar pro Nacht, Trinkwasser, Dump Station und Dusche gegen Gebühr, Saison etwa Ende April bis Anfang Oktober).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Dixie National Forest westlich des Parks ist Dispersed Camping auf den meisten Forststraßen erlaubt, etwa an den Wegen rund um die Tom Best Road, höchstens 14 Tage, Feuer nur ohne Brandbeschränkung. Nach Regen wird der Lehm rutschig, vor allem für Wohnmobile; Karten des Forest Service (Motor Vehicle Use Map) zeigen, welche Wege freigegeben sind.

Insider-Tipp für Camper
Die Höhenlage von 2.400 bis 2.700 Metern bringt auch im Juni Nachtfrost: Wasserleitung und Schläuche am Fahrzeug schützen, bei Bedarf die Heizung laufen lassen. Die Fahrzeugmaße vor der Abfahrt in Springdale genau messen und mit 11 ft 4 in (3,45 m) Höhe, 7 ft 10 in (2,39 m) Breite, 35 ft 9 in (10,9 m) Länge und 50.000 lbs (22,7 t) vergleichen; Gespanne dürfen insgesamt nicht über 50 ft (15,24 m) kommen, der Anhänger nicht über 26 ft von der Kupplung bis zur Achse. Bryce verlangt 35 US-Dollar pro Fahrzeug und für Nicht-US-Residents zusätzlich 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren, wenn kein Jahrespass vorliegt; die US-89 zwischen Panguitch und Bryce hat kaum Tankstellen, in Panguitch tanken.

3Etappe 3: Bryce Canyon nach Capitol Reef (ca. 200 km)

Die Strecke
Zurück auf die UT-12 (Scenic Byway 12, ein All-American Road) durch Tropic und Cannonville nach Escalante, dann nach Boulder über „The Hogback“, einen schmalen Grat ohne Seitenstreifen mit Abgründen links und rechts, und über den Boulder Mountain auf rund 2.900 m nach Torrey. Zweispurig, viele lange Steigungen und Gefälle, Tempo oft nur 45 bis 55 mph; 3,5 bis 4 Stunden reine Fahrzeit, mit Stopps ein ganzer Tag. Im Winter kann der Boulder Mountain zeitweise geschlossen sein, im Herbst sind Schneefälle ab Mitte Oktober möglich.
Highlights & Must-Sees
  • Kodachrome Basin State Park: 7 Meilen (11 km) asphaltierte Stichstraße ab Cannonville zu 67 Sandsteinsäulen (Sedimentary Pipes) mit kurzen Rundwegen; Eintritt über das Utah-State-Parks-System, rund 1 bis 2 Stunden.
  • Lower Calf Creek Falls: 6,0 Meilen (9,6 km) hin und zurück durch einen sandigen Canyon zu einem 126 ft (38 m) hohen Wasserfall, in der Sommerhitze ohne Schatten fast 4 Stunden; Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, nach dem Bad im Pool den Weg nicht im Badezeug verlassen (Dornen, kalkhaltiger Boden).
  • Capitol Reef mit Fruita: Obstgärten mit rund 2.000 Bäumen, Felszeichnungen der Fremont-Kultur an der UT-24 und das Gifford Homestead mit seinen Kuchen (Saison und Öffnungszeiten vorher prüfen); Eintritt 20 US-Dollar pro Fahrzeug.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Fruita Campground im Capitol Reef National Park: 71 Plätze auf Rasen unter Pappeln, 25 US-Dollar pro Nacht, Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus über Recreation.gov, keine Anschlüsse an den Plätzen, Trinkwasser-Stelle am Eingang der Loops A und B, Dump Station zwischen den Loops (kostenlos mit Reservierung, sonst 5 US-Dollar), Generatoren nur in bestimmten Loops zu festen Zeiten, Höchstaufenthalt 14 Tage zwischen März und November. Der Calf Creek Campground (BLM, 13 Plätze, first come, first served, 15 US-Dollar) ist für große Fahrzeuge ausdrücklich nicht gedacht. Komfortabler: Kodachrome Basin State Park mit Stromanschlüssen, Duschen, Waschraum und Dump Station (Reservierung über ReserveAmerica).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Torrey liegen National-Forest-Flächen: Boulder Mountain gehört zum Dixie National Forest, nördlich des Fremont River beginnt der Fishlake National Forest. Dispersed Camping ist dort abseits der Campgrounds erlaubt, meist höchstens 14 Tage an einem Platz, Feuer nur ohne Brandbeschränkung. Die Schotterwege oberhalb von Torrey sind steil und bei Nässe glatt. Nach der Verkleinerung des Grand Staircase-Escalante National Monument im Juli 2026 ändern sich Zuständigkeiten und Regeln im Raum Escalante möglicherweise – Stand beim BLM Escalante Interagency Visitor Center erfragen.

Insider-Tipp für Camper
Tanken in Tropic, Escalante, Boulder (Öffnungszeiten begrenzt) oder Torrey – volltanken, wo es geht. Den Hogback nicht bei Seitenwind oder Dunkelheit fahren, Spurmitte halten. Für Anhänger und lange Fahrzeuge zählt der Abschnitt zwischen Escalante und Boulder als der anspruchsvollste dieser Route; Zeit großzügig kalkulieren. Zwischen den Orten gibt es kaum Mobilfunk – Offline-Karten laden. In Fruita Obst nur dort pflücken, wo es als Self-Pick freigegeben ist.

4Etappe 4: Capitol Reef nach Moab (ca. 230 km)

Die Strecke
Auf der UT-24 durch die Mondlandschaft bei Caineville nach Hanksville, dann weiter nach Norden zur I-70 (Green River) und auf der US-191 nach Moab. Viele Geraden, heißer Asphalt, kaum Schatten; reine Fahrzeit etwa 3 Stunden. Hanksville ist für lange Zeit die letzte sichere Tankstelle, danach liegen auf der I-70 und in Green River die nächsten Stationen. Im Sommer vormittags fahren: Mittags stehen auf der Geraden oft Windböen und Gewitterzellen (Monsun Juli bis September), bei Starkregen können Waschen (Washes) auf der UT-24 überflutet sein.
Highlights & Must-Sees
  • Goblin Valley State Park: Tausende pilzförmige Sandsteinfiguren, zwischen denen man frei herumlaufen darf; 1 bis 2 Stunden. Der Park öffnet um 6 Uhr und schließt um 22 Uhr, Wasser mitnehmen (mindestens 1 Liter pro Person und Stunde bei Hitze).
  • Arches National Park: 2026 gilt keine zeitgebundene Einfahrtsreservierung, der Eintritt liegt bei 30 US-Dollar pro Fahrzeug (7 Tage). Für Delicate Arch zum Sonnenuntergang rund 3 Stunden einplanen (etwa 5 km hin und zurück), für den Windows-Bereich 1 bis 2 Stunden; bei starkem Andrang sperren Ranger zeitweise Bereiche, der Fiery Furnace braucht eine eigene Genehmigung.
  • Dead Horse Point State Park und Island in the Sky (Canyonlands): Blick auf die Kurve des Colorado River 600 m unter der Kante, dazu der Mesa Arch zum Sonnenaufgang (kurzer Weg, früh da sein). Beide Gebiete erreichen Sie über die UT-313 von Norden, etwa 35 Minuten ab Moab.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Devils Garden Campground im Arches National Park zwischen Felsflossen: 25 US-Dollar pro Nacht, Reservierung für 1. März bis 31. Oktober bis zu sechs Monate im Voraus über Recreation.gov (im Sommer meist ausgebucht), im Winter first come, first served mit Scan & Pay per Recreation.gov-App; Wasser gibt es am Visitor Center und am Devils Garden. Der Kayenta Campground im Dead Horse Point State Park (21 Plätze mit Strom 20/30/50 A, zuletzt rund 50 US-Dollar pro Nacht, keine Wasserabgabe für Wohnmobiltanks, Saison etwa Mitte Februar bis 1. Dezember) eignet sich für kürzere Fahrzeuge. Am Colorado River an der UT-128 liegen BLM-Plätze wie Goose Island (20 Plätze, first come, first served, 20 US-Dollar nur bar oder per Scheck, ohne Wasser und Anschlüsse, 14 Nächte in 30 Tagen) oder Sand Flats (15 US-Dollar) und als einziger reservierbarer BLM-Platz Ken’s Lake. Komfortabel mit Versorgung: die privaten RV-Parks in Moab selbst.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Moab ist Dispersed Camping an vielen Stellen eingeschränkt: nur auf bereits genutzten Plätzen, in vielen Gebieten nur an ausgewiesenen Stellen, und in der Stadt selbst ist Schlafen im Fahrzeug verboten. Das BLM Moab Field Office verlangt vielerorts eine eigene Toilette; Feuer nur im Ring und nicht bei Brandbeschränkungen. Wer günstig stehen will, findet in der Umgebung von Goblin Valley den Bereich „Behind the Butte“ (laut Parkverwaltung etwa 15 US-Dollar pro Nacht, Stand prüfen). Nationalpark-Parkplätze sind tabu.

Insider-Tipp für Camper
In Hanksville und Green River tanken, in Moab Frischwasser füllen und entsorgen, bevor Sie in die Navajo Nation fahren. Für Arches früh am Tag oder nach 16 Uhr kommen, dann sind Parkplätze frei; Wohnmobile finden an Windows und Delicate Arch nur begrenzt Platz. Bei Monsunwetter nie durch überflutete Furten oder Washes fahren – „Turn around, don’t drown“.

5Etappe 5: Moab nach Monument Valley (ca. 250 km)

Die Strecke
Auf der US-191 nach Süden über Monticello und Blanding nach Bluff, dann auf der US-163 über Mexican Hat ins Monument Valley. Weite Hochplateaus, später rote Tafelberge; reine Fahrzeit etwa 3 Stunden. Die Straße ist gut ausgebaut, aber Wind und Gewitter können in der Ebene rasch aufziehen. Tankstellen gibt es in Monticello, Blanding, Bluff, Mexican Hat und im Monument Valley selbst, teils mit begrenzten Öffnungszeiten. Die Navajo Nation beginnt kurz vor Mexican Hat; dort gelten eigene Regeln (Alkohol, Camping, Drohnen).
Highlights & Must-Sees
  • Wilson Arch direkt an der US-191, rund 40 Kilometer südlich von Moab: ein Felsbogen, der von der Straße aus in 5 Minuten zu Fuß erreichbar ist.
  • Goosenecks State Park (UT-316 ab der US-163 bei Mexican Hat): Der San Juan River hat Mäander mehr als 300 m tief in den Fels gefräst; Aussichtsplattform direkt am Parkplatz, offen rund um die Uhr, Dauer 30 Minuten bis 1 Stunde.
  • Forrest Gump Point an der US-163 (etwa Meilenstein 13, südlich von Mexican Hat): klassischer Straßenblick auf die Tafelberge. Nur auf der Seitenbucht halten, nicht auf der Fahrbahn; der Verkehr ist dicht und die Sicht in der Kuppe begrenzt.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: The View Campground im Monument Valley Navajo Tribal Park (Betreiber: The View Hotel): Blick auf die Mittens, Stellflächen für RVs aus Schotter mit Tisch, keine Anschlüsse, Trinkwasser am Ende des Platzes, Duschen mit Code, Gebühr je nach Platz und Jahreszeit, zusätzlich der Parkeintritt (NPS-Pässe gelten hier nicht); Reservierung für die Hochsaison empfohlen, Telefon (435) 727-5555. Alternativ Goulding’s Lodge rund 8 km vom Parkeingang mit Campingplatz. Goosenecks State Park bietet einfache Plätze direkt an der Kante mit Feuerstellen, Tischen und Toiletten, ohne Wasser; Gebühr und Reservierung über ReserveAmerica.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Valley of the Gods (BLM, rund 27 km Schotterschleife nördlich von Mexican Hat): Freistehen ist dort üblich und erlaubt, liegt nach der Verkleinerung des Bears Ears National Monument im Juli 2026 laut Presseberichten außerhalb der neuen Grenzen; Rechtslage und Regeln können sich ändern, daher vor Ort beim BLM Monticello Field Office nachfragen. Die Piste ist nach Regen unpassierbar und für große Wohnmobile nicht zu empfehlen. Auf Navajo-Land ist Wildcampen ohne Genehmigung verboten, ebenso Drohnen.

Insider-Tipp für Camper
Die Navajo Nation stellt auf Sommerzeit um (März bis November), das übrige Arizona nicht; im Monument Valley, in Kayenta und im Navajo National Monument gilt dieselbe Uhrzeit wie in Utah, im Hopi-Gebiet und im restlichen Arizona eine Stunde früher. Der 17 Meilen (27 km) lange Valley Drive im Park ist unbefestigt, tief sandig und für Wohnmobile, Campervans und große SUVs nicht erlaubt; Hunde sind im ganzen Park verboten. Hinterland wie Mystery Valley nur mit lizenziertem Navajo-Guide. Sommer-Öffnungszeiten ungefähr 7 bis 19 Uhr, letzter Einlass etwa 16:30 Uhr, und im Monsun (Juli bis September) sperrt der Park bei Flash-Flood-Gefahr ohne Vorwarnung.

6Etappe 6: Monument Valley nach Grand Canyon South Rim (ca. 290 km)

Die Strecke
Über Kayenta auf der US-160 nach Tuba City, dann auf der US-89 nach Süden und an der Kreuzung bei Cameron auf die AZ-64 zum Osteingang Desert View. Weites Navajo-Hochland, dann Kiefernwald; reine Fahrzeit etwa 3,5 Stunden. Die AZ-64 fällt zum Canyon hin allmählich, viele Linkskurven und Wildwechsel, besonders in der Dämmerung. Der Eintritt wird am Desert View Entrance erhoben.
Highlights & Must-Sees
  • Navajo National Monument: Der asphaltierte Sandal Trail ist 1,3 Meilen (2,1 km) hin und zurück und führt in etwa 30 Minuten zum Überblick über die Klippenbehausung Betatakin; Eintritt frei, Besuchszentrum ganzjährig offen außer an Feiertagen. Geführte Touren zu den Siedlungen Betatakin und Keet Seel sind getrennt buchbar.
  • Little Colorado River Gorge (Navajo Tribal Park) an der AZ-64, eine enge, tiefe Schlucht mit Verkaufsständen am Rand; Stopp für 20 bis 30 Minuten, Parken am Straßenrand vorsichtig.
  • Desert View Watchtower und der Desert View Drive mit Aussichtspunkten wie Navajo Point und Grandview Point entlang des East Rim; der Turm ist ein Bau von 1932 mit Wandmalereien und Blick auf den Colorado River. Mit allen Stopps bis zum Grand Canyon Village rund 3 Stunden.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mather Campground im Grand Canyon National Park: 327 Plätze im Kiefernwald, keine Anschlüsse, Fahrzeuge bis 30 ft (9 m), Reservierung bis zu sechs Monate im Voraus über Recreation.gov, Generatoren nur 7–9 und 18–20 Uhr. Der Nationalpark hat zeitweise Stage-3-Wasserbeschränkungen: Hähne abgedreht, Duschen und Wäscherei evtl. geschlossen, Wasser nur an der Dump Station – Status auf nps.gov/grca vor Anreise prüfen. Vollanschluss bietet der Trailer Village RV Park (Xanterra, rund 65 bis 85 US-Dollar pro Nacht). Ruhiger: Desert View Campground (50 Plätze, 2026 vom 11. April bis 18. Oktober, Reservierung nötig, keine Anschlüsse). Mit Platz für lange Fahrzeuge: Plätze in Tusayan am Südeingang.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Kaibab National Forest südlich von Tusayan ist Dispersed Camping an den freigegebenen Forststraßen erlaubt (Forest Road 688 wird häufig genannt), meist 14 Tage an einem Platz, mit Abstand zu Wasserstellen und Straßen sowie Feuerbeschränkungen im Sommer; aktuelle Karten des Tusayan Ranger District vor Ort prüfen. Im Nationalpark ist Übernachten nur auf den Campgrounds erlaubt.

Insider-Tipp für Camper
Tanken in Tuba City, Cameron oder Tusayan; im Park selbst nur wenige Zapfstellen. Der Eintritt beträgt 35 US-Dollar pro Fahrzeug, für Nicht-US-Residents zusätzlich 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren ohne Jahrespass. Die Hermit Road ist für Privatfahrzeuge in der Saison (März bis November) gesperrt, dort fahren kostenlose Shuttles; Wohnmobile parken am Visitor Center und steigen auf den Shuttle um. Den Sonnenuntergang am Mather Point oder Hopi Point planen – Shuttle-Parkplätze füllen sich früh.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • In Utah, Arizona und Nevada ist Dispersed Camping auf BLM- und National-Forest-Flächen weitgehend erlaubt, meist mit 14-Tage-Limit innerhalb von 28 bis 30 Tagen. In beliebten Gebieten wie rund um Moab oder bei Zion gilt es nur an ausgewiesenen Stellen oder auf bereits genutzten Plätzen; Feuer nur in vorhandenen Ringen und nur ohne Brandbeschränkung (aktuelle Stufen auf utahfireinfo.gov und bei der jeweiligen Forest- oder BLM-Behörde).
  • In den Nationalparks ist Übernachten außerhalb der Campgrounds verboten, auch auf Parkplätzen und an Aussichtspunkten; Ranger kontrollieren nachts und verhängen Bußgelder. In Moab und vielen Orten ist Schlafen im Fahrzeug auf öffentlichem Grund untersagt.
  • Die Navajo Nation erlaubt Wildcampen nur mit Genehmigung; Camping ist außerhalb ausgewiesener Plätze, Drohnen, Felsklettern und Alkohol verboten. Hunde sind im Monument Valley Navajo Tribal Park komplett verboten. Hinterland-Gebiete wie Mystery Valley sind nur mit lizenziertem Navajo-Guide zugänglich. Die Navajo Nation verwaltet ihre Parks selbst: NPS-Jahrespässe gelten dort nicht.
  • Nach der Verkleinerung der Monumente Bears Ears und Grand Staircase-Escalante im Juli 2026 verändern sich Zuständigkeiten und Regeln (BLM statt Monumentsverwaltung); Streit vor Gericht ist wahrscheinlich. Stand vor der Reise bei den BLM Field Offices Monticello und Escalante erfragen.
  • Wasser- und Toilettenregeln: Grauwasser nie in die Wüste ablassen, Kot vergraben oder in WAG-Bags ausfliegen, rund um Moab ist eine eigene Toilette in vielen Bereichen Pflicht. Kryptobiotische Bodenkrusten (dunkle, knubbelige Oberfläche) nie betreten – sie brauchen Jahrzehnte zur Erholung.
  • Wildtiere und Wetter: Klapperschlangen und Skorpione nachts beim Aussteigen beachten, nichts unter Steine greifen. Im Monsun (Juli bis September) sind Flash Floods in Canyons und Washes lebensgefährlich, auch wenn es vor Ort nicht regnet. Die Nothilfe in den USA erreichen Sie unter 911; Parkranger sind an den Visitor Centern erreichbar.
  • Nützlich: iOverlander, Campendium, Recreation.gov, ReserveAmerica für die Utah State Parks und die NPS-App mit Offline-Karten.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations: Zion (Watchman, am Platzeingang mit Trinkwasser), Bryce (Stand vorher prüfen, Red Canyon gegen 10 US-Dollar), Capitol Reef (Fruita, zwischen Loop A und B), Goblin Valley State Park, Kodachrome Basin State Park, Grand Canyon Village (Camper Services), außerdem in Moab, St. George und an vielen Tankstellen und privaten RV-Parks.
  • Wasser ist das Hauptthema: Quellen sind selten und Wasser im Tank wird warm. In jeder Stadt auffüllen, mindestens 5 Liter pro Person und Tag kalkulieren und einen Reservekanister von 20 Litern mitführen. Auf dem Grand Canyon South Rim gelten in trockenen Jahren Wasserbeschränkungen (zeitweise Stage 3), Hähne auf Mather können abgedreht sein; Hinweise auf nps.gov/grca prüfen.
  • Grauwasser nie in die Wüste ablassen; Chemietoiletten nur an Dump-Stationen leeren. Propan gibt es an Tankstellen und bei RV-Händlern in Las Vegas, St. George, Cedar City, Moab, Blanding und Flagstaff; europäische Gasflaschen werden nicht befüllt, Mietmobile haben fest verbaute US-Tanks (Mietstation fragen).
  • Treibstoff: Zwischen Tropic und Torrey, nach Hanksville und zwischen Bluff und Kayenta liegen teils über 100 Kilometer zwischen Stationen, und Öffnungszeiten sind in Kleinstädten begrenzt. Tanken Sie bei halbem Tank nach. Mobilfunk ist in Canyons, auf der Scenic Byway 12 und in der Navajo Nation oft nicht vorhanden.
  • Einkaufen: Große Supermärkte liegen in Las Vegas, St. George, Cedar City, Moab, Flagstaff und Page; in Tropic, Escalante, Torrey und Blanding gibt es kleine Läden mit begrenztem Sortiment. Vor Capitol Reef und Monument Valley vorausschauend bevorraten.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Zion–Mount Carmel Highway mit Tunnel: Seit 7. Juni 2026 keine Escorts mehr. Gesperrt für Fahrzeuge über 11 ft 4 in (3,45 m) Höhe, 7 ft 10 in (2,39 m) Breite, 35 ft 9 in (10,9 m) Länge oder 50.000 lbs (22,7 t); Gespanne insgesamt 50 ft (15,24 m) und Anhänger höchstens 26 ft von Kupplung bis Hinterachse. Maße inklusive Spiegel und Aufbauten; Umfahrung über I-15, UT-20 und US-89 (+ rund 42 Minuten) oder über Hurricane, UT-59, AZ-389 nach Kanab (+ rund 10 Minuten).
  • Tempo: Utah erlaubt auf Interstates in ländlichen Abschnitten bis 80 mph (129 km/h), Arizona auf der I-15 und Autobahnen meist 65 bis 75 mph, Nevada auf der I-15 bis 75 mph, Landstraßen meist 55 bis 65 mph, auf Scenic Byways und in Parks 25 bis 45 mph. Für Wohnmobile gibt es in diesen Staaten kein eigenes Limit, die Beschilderung gilt; auf Schotter nach Sicht fahren.
  • Parkeintritt: Seit 1. Januar 2026 zahlen Gäste ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren in elf stark besuchten Parks, darunter Zion, Bryce Canyon und Grand Canyon, zusätzlich zum Eintritt 100 US-Dollar pro Person, sofern sie keinen Jahrespass haben. Der America the Beautiful Non-Resident Annual Pass kostet 250 US-Dollar (US-Residents 80 US-Dollar) und deckt Eintritt und Zuschlag ab; für diese Route lohnt er sich also in aller Regel. Preise aktuell auf nps.gov prüfen. Eintritte ohne Pass zuletzt: Zion, Bryce und Grand Canyon je 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Arches 30, Capitol Reef 20.
  • Navajo-Parks (Monument Valley, Little Colorado River Gorge, Antelope Canyon) erheben eigene Gebühren, NPS-Pässe gelten dort nicht. Utah State Parks (Dead Horse Point, Goblin Valley, Kodachrome, Goosenecks) verlangen Tagesgebühren über das Utah-Parks-System; Valley of Fire in Nevada rund 15 US-Dollar für Fahrzeuge ohne Nevada-Kennzeichen.
  • Tierwelt und Hitze: Mindestens 25 Yards (23 m) Abstand zu Hirschen und Dickhornschafen, 100 Yards (91 m) zu Kojoten und Pumas; nie füttern. Bei über 38 °C keine langen Wanderungen nach 10 Uhr, ein Liter Wasser pro Person und Stunde. Der Fire-Wave-Weg im Valley of Fire ist laut Parkverwaltung vom 15. Mai bis 30. September gesperrt.
  • Keine Maut auf dieser Route, keine Umweltzonen, Rechtsverkehr. Notruf 911.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Zusätzlicher Wasserkanister (20 bis 40 Liter) und Elektrolyt-Reserve – zwischen den Städten oft 150 km ohne Quelle, und im Grand Canyon Village kann das Wasser zeitweise rationiert sein.
  • Reflektierende Sonnenschutzmatten für die Frontscheibe und einen 12-V-Ventilator: Im Fahrzeug stehen mittags im August über 45 °C, Kühlschrank und Schokolade danken es.
  • Reifenkompressor und Druckmessgerät für Schotterpisten (Valley of the Gods, Goosenecks, Forststraßen), dazu ein Flickzeug und ein Ersatzrad-Check vor der Abfahrt.
  • Stirnlampe mit Rotlicht für Sternenhimmel und Sonnenaufgangswanderungen (Delicate Arch, Mesa Arch), um die Nachtsicht nicht zu zerstören und andere Camper nicht zu blenden.
  • Tragbare Toilette oder WAG-Bags: Pflicht an vielen Dispersed-Plätzen rund um Moab und an vielen Plätzen am Colorado River, dazu Müllbeutel für alles, was Sie mitnehmen.
  • Ausgedruckte Reservierungen, NPS-Jahrespass und Fahrzeugmaße (Höhe, Breite, Länge): In den Canyons fehlt oft der Empfang, und die Tunnelregeln im Zion sind auf die Zentimeter genau.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Las Vegas

    NV
    Start
  2. 2

    Zion National Park

    NaturSpringdale, UT

    600 Meter hohe Sandsteinwände über dem Virgin River. Einen Großteil des Jahres fährt ein Shuttle die Panoramastraße.

    272 km
  3. 3

    Bryce Canyon National Park

    NaturBryce Canyon City, UT

    Amphitheater voller orangefarbener Hoodoos. Der Navajo Loop führt vom Rand hinunter mitten hinein.

    97 km
  4. 4

    Capitol Reef National Park

    NaturTorrey, UT

    Eine 160 km lange Falte in der Erdkruste mit Obstgärten der Pioniere in der Mitte. In der Saison kann man Obst pflücken, und das Gifford House verkauft Pie.

    136 km
  5. 5

    Arches National Park

    NaturMoab, UT

    Über 2.000 natürliche Steinbögen. In der Hochsaison ist oft eine Zeitfenster-Reservierung nötig, prüfen Sie das vor der Reise.

    183 km
  6. 6

    Dead Horse Point State Park

    AussichtenMoab, UT

    Ein schmaler Aussichtspunkt auf einer Mesa 600 m über einer Schleife des Colorado River, mit asphaltiertem Weg am Rand und Besucherzentrum. Es ist ein vom Canyonlands getrennter State Park mit eigener Eintrittsgebühr und zwei Campingplätzen.

    38 km
  7. 7

    Goosenecks State Park

    AussichtenMexican Hat, UT

    Ein Aussichtspunkt über einer Folge enger Mäander, an denen sich der San Juan River 300 m tief in den Fels geschnitten hat. Er liegt eine kurze asphaltierte Fahrt von der Utah 261 entfernt; eine kleine Tagesgebühr wird an einem Selbstbedienungsautomaten bezahlt.

    174 km
  8. 8

    Monument Valley

    NaturOljato-Monument Valley, AZ

    Sandsteinbuttes auf dem Land der Navajo Nation, bekannt aus einem Jahrhundert Western. Die Talstraße ist unbefestigt, tiefer hinein führen Navajo-Guides.

    30 km
  9. 9

    Desert View Watchtower

    GeschichteGrand Canyon Village, AZ

    Mary Colters Steinturm von 1932 am Ostende des South Rim, mit Hopi-Wandmalereien im Inneren und weiten Blicken auf den Fluss und die Painted Desert. Er ist der erste Halt, wenn Sie von Cameron aus in den Park kommen.

    225 km
  10. 10

    Grand Canyon National Park – South Rim

    NaturGrand Canyon Village, AZ

    1,6 km tief und bis zu 29 km breit. Der South Rim ist ganzjährig geöffnet. Sonnenuntergang am Hopi Point oder Mather Point.

    34 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist April–Mai und Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni, September und November. Heiß: Juni–August. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Zion–Mount Carmel Tunnel, Zion NP (UT). Größenbeschränkung für Wohnmobile und Gespanne (Höhe 11 ft 4 in (3,5 m)). Alternative: Kaufen Sie eine Tunnelgenehmigung oder fahren Sie auf der UT-9 westwärts über Hurricane und die I-15.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten»?

10-tägiger Roadtrip über etwa 1.188 km (738 mi) mit 10 Stopps, von Las Vegas nach Grand Canyon National Park – South Rim. Insgesamt etwa 13 h 11 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten»?

Wir empfehlen 10 Tage: etwa 13 h 11 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten»?

Sie beginnt in Las Vegas und endet in Grand Canyon National Park – South Rim.

Durch welche Bundesstaaten führt «Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten»?

Nevada, Utah und Arizona.

Wo kann man entlang «Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 216 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Thousand Trails Las Vegas, Hitchin' Post RV Park and Motel und Las Vegas RV Resort.

Wann ist die beste Reisezeit für Rote Wände, Sternenhimmel – die große Canyon-Tour durch den Südwesten?

Am angenehmsten sind meist April–Mai und Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni, September und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)

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