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Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota – a train traveling down train tracks next to a field📷 Photo by Darla Hueske on Unsplash
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Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota

Von der Enchanted Highway bis zum Little Missouri: Eine Prärie-Rundreise zu Wildpferden, Präriehunden und Tafelbergen, auf der man abends Bisons am Stellplatz vorbeiziehen sieht.

Entfernung
344 km (214 mi)
Fahrzeit
3 h 49 min
Empfohlene Tage
5
Stopps
8
Bundesstaaten
ND
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 5-tägiger Roadtrip über etwa 344 km (214 mi) mit 8 Stopps, von Dickinson nach Theodore Roosevelt NP North Unit. Insgesamt etwa 3 h 49 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: North Dakota

Reiseführer · CampingSpirit

Von der Enchanted Highway bis zum Little Missouri: Eine Prärie-Rundreise zu Wildpferden, Präriehunden und Tafelbergen, auf der man abends Bisons am Stellplatz vorbeiziehen sieht.

Der Spirit der Route

Wer von Osten über die I-94 kommt, fährt stundenlang durch Weizen, Sonnenblumen und Weideland, und dann reißt der Boden auf: Der Little Missouri hat sich hier Rinnen, Kegel und gestreifte Hänge in den Lehm gefressen, rot gebrannt von Lignitflözen, die vor Jahrhunderten Feuer fingen. Im Theodore-Roosevelt-Nationalpark steht ein Bison am Straßenrand, als gehöre ihm der Asphalt, Präriehunde pfeifen aus ihrer Stadt, und am Abend färbt sich der Painted Canyon in Orange und Violett. Medora ist ein kleiner Westernort mit Holzgehsteigen, aber der eigentliche Charakter der Route liegt draußen: in der Stille der Little Missouri National Grassland, im Wind, der nach Salbei riecht, und in der Dunkelheit, die hier selten von Lichtern gestört wird. Dazu kommen die riesigen Schrottskulpturen der Enchanted Highway, die über Weizenfeldern aufragen. Die Route ist ruhig, weit und verlangt wenig Eile; sie verlangt aber Respekt vor Tieren, Wetter und langen Distanzen zwischen Tankstellen.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Dickinson nach Regent (ca. 70 km)

Die Strecke
Ab Dickinson auf der I-94 gut 10 Meilen ostwärts bis Exit 72 (Gladstone), dann südwärts auf der Enchanted Highway, die rund 32 Meilen (gut 50 km) bis Regent führt. Zweispurige, gut ausgebaute Landstraße ohne nennenswerte Steigungen, Tempo meist 55 mph (88 km/h), kaum Verkehr; gelegentlich langsame Landmaschinen. Reine Fahrzeit gut 1 Stunde, mit Fotostopps an den Skulpturen ein halber Tag. Tankstellen gibt es in Dickinson und Gladstone; unterwegs und in Regent ist das Angebot dünn, vorher volltanken.
Highlights & Must-Sees
  • Geese in Flight bei Gladstone: Die Skulptur aus Metallteilen wird als größte Schrottskulptur der Welt bezeichnet und ist von der I-94 aus zu sehen; ein Parkplatz mit Aussichtspunkt liegt direkt an der Zufahrt. Eine halbe Stunde reicht.
  • Weitere Skulpturen entlang der Strecke: Unter anderem „Deer Crossing“, „Grasshoppers in the Field“ und „Fisherman’s Dream“ stehen in Abständen von wenigen Meilen mit eigenen Haltebuchten. Die Bauten sind das Lebenswerk des Künstlers Gary Greff aus Regent.
  • Enchanted Castle und Gift Shop in Regent: Am Ende der Straße stehen das Enchanted Castle (Hotel mit Restaurant) und ein Gift Shop; Öffnungszeiten saisonal und vorher prüfen. Der Ort liegt in einer kleinen Kuppenlandschaft mit weitem Blick.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In Dickinson und im rund 19 Meilen westlich gelegenen Belfield (z. B. The Crossings Campground) gibt es private Plätze mit Anschlüssen; Öffnungszeiten und Ausstattung vorab prüfen. Regent selbst bietet nur einfache Möglichkeiten; im Gift-Shop-Umfeld sind nach letztem Stand einfache Stellplätze möglich, Ausstattung und Preise bitte telefonisch klären. Für die Ankunft am späten Nachmittag lieber in Dickinson übernachten und zum Start der Etappe zurückfahren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im offenen Farmland ist Übernachten auf Privatgrund ohne Erlaubnis verboten, und die meisten Flächen am Rand der Straße sind Privatland. Auf öffentlichem Land im Westen (Little Missouri National Grassland) ist Dispersed Camping erlaubt, siehe Etappe 3. Bei Fragen höflich Landwirte oder Ranger ansprechen.

Insider-Tipp für Camper
Wasser, Lebensmittel und Gas in Dickinson kaufen; zwischen Gladstone und Regent gibt es praktisch keine Läden. Im Frühjahr und nach Regen können Schotterzufahrten zu den Skulpturen morastig werden, für große Fahrzeuge bleibt es besser bei den asphaltierten Haltebuchten. Handyempfang ist abseits der I-94 lückenhaft, Offline-Karte laden.

2Etappe 2: Regent nach Medora (ca. 135 km)

Die Strecke
Von Regent auf demselben Weg zurück nach Gladstone und dann westwärts auf der I-94 bis zum Painted Canyon (Exit 32) und weiter bis Medora (Exit 24). Interstate mit Tempo 75 mph, in den Badlands bei Exit 32 und 27 fällt die Straße in sanften Wellen zum Little Missouri ab; bei Seitenwind und im Winter Eis auf den Brücken beachten. Fahrzeit rund 1,5 Stunden, mit Besuch des Painted Canyon Visitor Center gut ein halber Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Painted Canyon Overlook und Visitor Center (Teil des Theodore-Roosevelt-Nationalparks, direkt an der I-94): Rastplatz mit weitem Blick in die Badlands, kurzer Fußweg zum Aussichtspunkt, im Sommer Rangerprogramm. Besonders am frühen Morgen und kurz vor Sonnenuntergang schön.
  • Medora: ehemaliger Viehhandelsort, heute mit Holzgehsteigen, Cowboy-Museum und dem Chateau de Morès, dem Haus des französischen Marquis de Morès. Im Sommer läuft im Burning Hills Amphitheatre das Medora Musical; Termine und Karten vorher prüfen.
  • Maltese Cross Cabin: Die Blockhütte, die Theodore Roosevelt in den 1880er-Jahren nutzte, steht neben dem South Unit Visitor Center in Medora; kurzer Rundgang, Öffnungszeiten des Visitor Centers vorab prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Cottonwood Campground im South Unit des Theodore-Roosevelt-Nationalparks: am Little Missouri unter Pappeln, Plätze ohne Strom- und Wasseranschluss, Trinkwasser und Toiletten im Platz, Dump Station vorhanden; Reservierung über Recreation.gov (bis zu sechs Monate im Voraus), Längenlimits dort prüfen. Alternativ der Medora Campground im Ort (privat, mit Anschlüssen) und Sully Creek State Park südlich von Medora (einfacher Platz am Fluss, Ausgangspunkt des Maah Daah Hey Trail; vorher Zufahrt und Status prüfen). Der National Park hat kein Duschen im Campground; Duschen in Medora.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping ist in der Little Missouri National Grassland (US Forest Service) grundsätzlich erlaubt, meist bis zu 14 Tage an einem Ort und mit Abstand zu Gewässern. Fahrzeuge dürfen nur auf vorhandenen Wegen fahren; Straßen werden bei Regen sehr rutschig („Gumbo“-Lehm). Bei Nässe besser nicht auf Schotter fahren.

Insider-Tipp für Camper
Bei Regen verwandelt sich der Lehm in den Badlands in Schmierseife, auch auf Schotterstraßen; Gespanne und Wohnmobile haben dann nichts im Gelände zu suchen. Wasser in Medora füllen, Dump Station und Müll beim Parkcampground nutzen. Abends achten: Bisons laufen durch die Campingplätze – mindestens 25 Yards (23 m) Abstand halten und nie zwischen Tiere und Jungtiere treten.

3Etappe 3: Medora nach South Unit Scenic Loop und Medora (ca. 60 km)

Die Strecke
Die South Unit Scenic Loop Drive ist eine Rundstraße von rund 36 Meilen (58 km) mit Tempo 25–35 mph, die am Visitor Center in Medora beginnt und endet. Die Straße ist befestigt, kurvig und hügelig, mit einzelnen steilen Rampen; Gespanne und längere Wohnmobile müssen in Parkbuchten und Aussichtspunkten mit begrenzten Parkflächen rechnen. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Wind Canyon Trail und Aussichtspunkt: kurzer Fußweg zum Little Missouri mit Blick auf den Fluss und die Schichten der Badlands, besonders im Abendlicht; sehr kurze Tour von rund 15–20 Minuten.
  • Prairie Dog Town: mehrere Kolonien an der Straße; Tiere nicht füttern und Abstand halten, sie können Flöhe und Krankheiten tragen. Dazu halbwilde Pferde in der Nähe des Peaceful Valley.
  • Peaceful Valley Ranch und Ridgeline Nature Trail: Reiten ist saisonal möglich, der Wanderweg ist kurz. Wer mehr Zeit hat, findet im Süden den Buckhorn Trail für eine längere Wanderung.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Cottonwood Campground (siehe Etappe 2) bleibt der praktische Standort für einen zweiten Tag im South Unit; wer keinen Platz bekommt, fährt zurück zum Medora Campground oder nach Sully Creek. Wohnmobile über rund 40 Fuß sollten vorab Fahrzeuglänge, Platzgröße und Rangierraum mit der Parkverwaltung klären.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Nationalpark selbst ist Freistehen verboten; Backcountry-Camping im Park braucht ein kostenloses Permit des Visitor Center. In der Grassland außerhalb der Parkgrenzen gilt Dispersed Camping (siehe oben).

Insider-Tipp für Camper
Für Besucher ohne US-Wohnsitz gelten seit 2026 in einigen Nationalparks höhere Gebühren oder Zuschläge; aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen. Der America the Beautiful Pass gilt im Nationalpark. Morgens früh starten: Die Tiere sind dann am aktivsten, die Hitze im Juli und August kann über 35 °C steigen und Schatten ist rar.

4Etappe 4: Medora nach Watford City (ca. 140 km)

Die Strecke
Von Medora auf der I-94 ostwärts bis Belfield (Exit 42), dann nordwärts auf der US-85 durch die Little Missouri National Grassland und über den Little Missouri River. Gut ausgebaute zweispurige Straße mit Tempo 65 mph und häufigen Lkw-Verkehr durch die Ölindustrie im Williston Basin, daher mit Verkehr und teils breiten Fahrzeugen rechnen. Fahrzeit ca. 2 Stunden. Tankstellen in Belfield und Watford City, dazwischen kaum.
Highlights & Must-Sees
  • Grassy Butte und Little Missouri National Grassland: Die Straße führt durch offenes Weideland mit Tafelbergen; Wildpferde und Bisons kommen im Grenzbereich zum Nationalpark vor, immer mit Abstand fahren.
  • Maah Daah Hey Trail: Der etwa 144 Meilen lange Fernweg für Wanderer, Mountainbiker und Reiter verbindet den South Unit mit dem North Unit; Trailheads gibt es am US-85 und in der Nähe des North Unit. Kurze Abschnitte lassen sich als Tageswanderung gehen.
  • Watford City: Hauptort der Region mit Supermärkten, Tankstellen und dem McKenzie County Heritage Center; Öffnungszeiten vorher prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Juniper Campground im North Unit des Nationalparks (der North-Unit-Eingang liegt rund 14 Meilen südlich von Watford City an der US-85, der Platz wenige Meilen im Park, unter Pappeln am Little Missouri), ohne Strom und Duschen, mit Wasser, Toiletten und Dump Station; seit 1. Mai 2026 sind alle Plätze nur mit Vorab-Reservierung über Recreation.gov nutzbar, Längenlimit bei der Buchung beachten. Alternative in Watford City: städtischer oder privater RV-Park mit Anschlüssen (Angebot ändert sich, vorher prüfen). In der Ölregion sind Plätze zeitweise durch Arbeiter belegt, daher früh reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping auf der Little Missouri National Grassland ist grundsätzlich erlaubt (14 Tage, abseits von Gewässern), im Gebiet um Watford City liegt viel Privatland und Ölfördergelände; Beschilderung beachten und nur auf klar öffentlichem Land übernachten.

Insider-Tipp für Camper
Die US-85 führt durch ein aktives Ölfördergebiet, mit Staub, Lkw und Gasfackeln in der Dunkelheit; Fahrzeuge halten sich an die Tempolimits. In Watford City tanken, einkaufen und die Wasservorräte füllen, bevor es in den North Unit geht. Mücken im Frühsommer an den Flussauen nicht unterschätzen.

5Etappe 5: Watford City nach North Unit Scenic Drive und Rückfahrt (ca. 55 km)

Die Strecke
Die North Unit Scenic Drive ist eine etwa 14 Meilen lange Stichstraße vom Visitor Center am US-85 zum River Bend Overlook (rund 14 Meilen je Richtung); die Strecke ist befestigt, kurvig und mit einzelnen Steigungen. Insgesamt etwa 1,5 Stunden mit Stopps, ein halber Tag mit Wanderungen. Der North Unit ist deutlich ruhiger als der South Unit.
Highlights & Must-Sees
  • Oxbow Overlook: Aussichtspunkt über einer Flussschleife des Little Missouri; im Herbst leuchten die Pappeln gelb. Gut für Sonnenuntergang und Tierbeobachtung.
  • River Bend Overlook: Blick auf das Flusstal und die Tafelberge; kurzer Weg vom Parkplatz. Bisons und Rotwild sind oft zu sehen.
  • Caprock Coulee Nature Trail: Rundweg von rund 1,5 Meilen durch Badlands, Wacholder und Prärie; gute Gelegenheit für Fotos und Vogelbeobachtung.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Juniper Campground (siehe Etappe 4) als Basis für zwei Tage im North Unit; keine Duschen, einfache Ausstattung. Wer weiterfahren möchte, übernachtet in Watford City oder fährt zurück nach Medora (rund 140 km).

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im North Unit ist Freistehen im Park verboten; Backcountry-Camping nur mit Permit. Auf der Grassland rund um den Park gilt Dispersed Camping, an Pullouts am Highway ist Übernachten oft nicht erlaubt; Schilder beachten.

Insider-Tipp für Camper
Nach Sonnenuntergang auf der Parkstraße vorsichtig fahren; Bisons und Wapiti queren oft in der Dämmerung. In klaren Nächten ist der Himmel hier sehr dunkel, ideal für Sterne. Wasser, Müll und Vorräte sind im Park begrenzt, Vorräte aus Watford City mitbringen.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • North Dakota erlaubt Dispersed Camping auf Flächen der National Grasslands (US Forest Service), meist bis zu 14 Tage an einem Ort; auf Privatland, in State Parks und in den Nationalpark-Bereichen außerhalb der Plätze ist es verboten. Im Nationalpark selbst ist Backcountry-Camping nur mit kostenlosem Permit möglich.
  • Übernachten auf Parkplätzen von Supermärkten oder Casinos ist nicht überall erlaubt; im Markt fragen. Autobahn-Rastplätze erlauben meist nur kurzes Rasten und kein Camping.
  • Wildtiere: Bisons sind unberechenbar und verletzen jedes Jahr Besucher; mindestens 25 Yards (23 m) Abstand, bei Wildpferden ebenso. Klapperschlangen kommen in den Badlands vor, Zecken und Mücken sind häufig; Lebensmittel sicher im Fahrzeug verwahren.
  • Apps und Quellen: iOverlander, Campendium, The Dyrt; Recreation.gov für National-Park- und Forest-Service-Plätze, North Dakota Parks and Recreation für die State Parks wie Sully Creek.
  • Feuer: Offenes Feuer ist während Dürreperioden und Feuerverboten untersagt; Verbote werden bei Parkverwaltung und Forest Service veröffentlicht. Nur in vorhandenen Feuerstellen, nie unbeaufsichtigt, und Asche vollständig löschen.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations gibt es in den Campgrounds Cottonwood und Juniper, außerdem in Dickinson und Medora in privaten RV-Parks, dort oft gegen Gebühr. Auf Dumps an Tankstellen ist Gebühr üblich; sanidumps.com listet Standorte.
  • Trinkwasser gibt es an den Campgrounds der Nationalparks; im Winter wird das Wasser abgestellt. Bäche und der Little Missouri sind lehmig und nur mit Filter geeignet; besser Frischwasser mitbringen.
  • Grauwasser nicht ins Gelände leiten, Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren. In der Grassland gilt Leave No Trace.
  • Propan bei Tankstellen und Händlern in Dickinson, Watford City und Belfield; europäische Gasflaschen benötigen Adapter und werden meist nicht gefüllt.
  • Treibstoff und Lebensmittel: Dickinson, Belfield, Medora und Watford City haben Tankstellen und Läden; in den Badlands selbst gibt es keine. Handyempfang ist im Park und an den Nebenstraßen lückenhaft.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Interstate bis 75 mph (121 km/h), US-Highways meist 65 mph, im Nationalpark 25–35 mph; Fahrzeuge mit Anhänger sollten sich an die Schilder halten. North Dakota hat keine Umweltzonen, auf der I-94 und den Highways gibt es keine Maut.
  • Parkgebühren: Eintritt in den Nationalpark wird pro Fahrzeug erhoben und gilt für mehrere Tage; der America the Beautiful Pass gilt dort. Für Besucher ohne US-Wohnsitz gelten teils höhere Beträge oder Zuschläge, aktuelle Angaben auf nps.gov prüfen.
  • Maße: In North Dakota gilt meist eine Höchsthöhe von etwa 14 ft (4,27 m); Brückenhöhen auf Nebenstraßen beachten. Auf Schotter, nasser Lehmstrecke und in den Badlands sind große Fahrzeuge schnell festgefahren.
  • Wetter und Saison: Sommer heiß (über 35 °C), Gewitter mit Hagel möglich; Frühling und Herbst kühl und windig, im Winter oft Schnee und Eis, Straßenstatus auf dem North Dakota 511-Dienst prüfen. Beste Zeit Mai–Juni und September.
  • Notfall: 911; der Handyempfang fehlt in Teilen der Badlands. Vor Wanderungen Wasser, Hut und Sonnenschutz mitnehmen, die Hitze und die Entfernungen unterschätzt man leicht.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Wasserkanister (mindestens 20 l) und Sonnenschutz, weil Schatten und Trinkwasserstellen in den Badlands knapp sind.
  • Fernglas und Teleobjektiv, um Bisons, Wildpferde und Präriehunde aus sicherer Entfernung zu beobachten.
  • Mückenschutz und Zeckenkarte für die Flussauen im Frühsommer.
  • Offline-Karten und Papierkarte, da der Handyempfang abseits der I-94 lückenhaft ist.
  • Feste Schuhe und Auffahrkeile für Schotterplätze und leicht schräge Stellflächen; Wohnmobil bei Regen nicht auf Lehmwegen bewegen.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Dickinson

    ND
    Start
  2. 2

    Gladstone

    ND
    20 km
  3. 3

    Regent

    ND
    57 km
  4. 4

    Belfield

    ND
    85 km
  5. 5

    Painted Canyon

    ND
    16 km
  6. 6

    Medora

    ND
    14 km
  7. 7

    Watford City

    ND
    121 km
  8. 8

    Theodore Roosevelt NP North Unit

    ND
    30 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai–Juni und September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juli–August. Kalt und kurze Tage: November–März. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Themen

Diese Reise im Planer öffnen

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota»?

5-tägiger Roadtrip über etwa 344 km (214 mi) mit 8 Stopps, von Dickinson nach Theodore Roosevelt NP North Unit. Insgesamt etwa 3 h 49 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota»?

Wir empfehlen 5 Tage: etwa 3 h 49 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota»?

Sie beginnt in Dickinson und endet in Theodore Roosevelt NP North Unit.

Durch welche Bundesstaaten führt «Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota»?

North Dakota.

Wo kann man entlang «Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 23 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: CCC Campground, Summit Campground und Cottonwood Campground.

Wann ist die beste Reisezeit für Bisons, Badlands und Schrott-Giganten – mit dem Camper durch das Theodore-Roosevelt-Land von North Dakota?

Am angenehmsten sind meist Mai–Juni und September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juli–August. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)