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Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle

Von Coeur d’Alene über das Silver Valley und den Lake Pend Oreille bis zum Priest Lake: ein schmaler Streifen Nordidaho, in dem Bergbaustädtchen, tiefe Seen und Radwege auf alten Bahntrassen auf wenigen hundert Kilometern zusammenkommen.

Entfernung
521 km (324 mi)
Fahrzeit
5 h 47 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
11
Bundesstaaten
ID
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägige Rundreise über etwa 521 km (324 mi) mit 11 Stopps, Start und Ziel in Coeur d’Alene. Insgesamt etwa 5 h 47 min Fahrzeit.

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Reiseführer · CampingSpirit

Von Coeur d’Alene über das Silver Valley und den Lake Pend Oreille bis zum Priest Lake: ein schmaler Streifen Nordidaho, in dem Bergbaustädtchen, tiefe Seen und Radwege auf alten Bahntrassen auf wenigen hundert Kilometern zusammenkommen.

Der Spirit der Route

Der Panhandle ist der Teil Idahos, den man leicht übersieht: ein schmaler Zipfel zwischen Washington, Montana und Kanada, in dem die Rocky Mountains in Seen auslaufen. Morgens liegt Dunst über dem Coeur d’Alene Lake, und aus der Schiebetür riecht es nach Kiefernharz und Wasser. Im Silver Valley stehen Holzhäuser an steilen Hängen, Wallace trägt seine Bergbaugeschichte offen im Straßenbild, und die Radwege folgen den Gleisen, auf denen einst Erz rollte. Weiter nördlich liegt der Lake Pend Oreille, der tiefste See Idahos, mit Sandpoint als gemütlichem Hafen. Ganz oben, am Priest Lake, wird es still: Zedern, Hemlocktannen und Wasser, in dem sich die Selkirk Mountains spiegeln. Die Etappen sind kurz, die Straßen meist gut ausgebaut, und fast jeder See hat einen Platz, an dem man bis spät am Ufer sitzen bleibt.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Coeur d’Alene nach Wallace (ca. 100 km)

Die Strecke
Auf der I-90 ostwärts über Post Falls und das Rathdrum-Plateau, dann im Tal des Coeur d’Alene River bergauf Richtung Silver Valley. Gut ausgebaute Interstate, Tempolimit nach Beschilderung (in der Region meist 70–75 mph, im Tal von Kellogg und Wallace niedriger). Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden. Tankstellen und Supermärkte gibt es in Coeur d’Alene und Post Falls, weiter östlich in Kellogg und Wallace. Die Pazifische Zeitzone gilt im ganzen Panhandle.
Highlights & Must-Sees
  • Old Mission State Park bei Cataldo: Die Mission of the Sacred Heart gilt als ältestes erhaltenes Gebäude Idahos und wurde im 19. Jahrhundert von Jesuiten und Coeur-d’Alene-Indianern errichtet. Besucherzentrum, Rundweg und Eintritt vorher auf der Seite von Idaho State Parks prüfen; etwa eine Stunde einplanen.
  • Kellogg und Silver Mountain: Die Gondel gehört zu den längsten Gondelbahnen Nordamerikas und fährt im Sommer auch Wanderer und Mountainbiker auf den Kellogg Peak. Betriebszeiten und Tarife vor Ort bei Silver Mountain Resort erfragen.
  • Wallace: Das gesamte Stadtbild steht unter Denkmalschutz; der Sierra Silver Mine Tour führt unter Tage, im Oasis Bordello Museum und am Gullydeckel „Center of the Universe“ lässt sich gut ein Stadtbummel anschließen. Die Stadt liegt unter dem Viadukt der I-90, die hier als letzter Abschnitt der Interstate fertiggestellt wurde.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Heyburn State Park (Chatcolet, Hawleys Landing, Plummer Creek) am Südende des Sees: mehrere Campingbereiche am Wasser und im Wald, teils mit Strom und Wasser, Duschen, Dump Station je nach Bereich; Länge und Ausstattung der einzelnen Loops bei Idaho State Parks prüfen, Buchung über das Reservierungssystem der Parks. Alternativ Round Lake State Park bei Sagle für eine kleinere, ruhigere Variante. In Wallace selbst gibt es private RV-Parks, die ich nicht einzeln empfehle.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf den Flächen der Idaho Panhandle National Forests ist Dispersed Camping meist bis zu 14 Tage an einem Ort erlaubt, abseits von Gewässern und Straßen und mit aktuellen Feuerbeschränkungen vor dem Start. In Stadtnähe und an den Seen ist freies Übernachten dagegen nicht vorgesehen; Walmart und andere Märkte regeln das unterschiedlich.

Insider-Tipp für Camper
Das Silver Valley ist Teil eines Superfund-Sanierungsgebiets (Bunker Hill): Wer abseits befestigter Wege zeltet oder Kinder spielen lässt, sollte sich über Schutzhinweise der Behörden informieren und möglichst auf ausgewiesenen Flächen bleiben. Der Radweg Trail of the Coeur d’Alenes ist asphaltiert und folgt der alten Bahntrasse, Leihräder gibt es in mehreren Orten.

2Etappe 2: Wallace nach Harrison (ca. 110 km)

Die Strecke
Zurück auf der I-90 bis Cataldo, dann auf der SH-3 durch Waldgebiet nach Süden bis Rose Lake und weiter über die SH-97 am Ostufer nach Harrison. Der Abschnitt entlang des Sees ist kurvig, Tempo 45–55 mph, mit schönen Aussichten auf das Wasser. Reine Fahrzeit etwa 1,5–2 Stunden. Tanken in Kellogg oder Coeur d’Alene, am See gibt es nur wenige Stationen.
Highlights & Must-Sees
  • Route of the Hiawatha bei Lookout Pass: Die 15 Meilen lange Bahntrasse mit zehn Tunneln und sieben Brücken ist ein beliebter Radweg. Tagespass, Fahrradverleih, Lampen und Shuttle sind nötig; die Saison dauert grob von Ende Mai bis Anfang Oktober. Warme Kleidung mitnehmen, in den Tunneln ist es kühl und feucht.
  • Chatcolet Bridge und Heyburn State Park: Der Park liegt am Südende des Sees und ist ein guter Ort zum Kajakfahren und Vogelbeobachten. Der Trail of the Coeur d’Alenes berührt den Park; der Bereich ist beliebt, früh buchen.
  • Harrison: ein kleines Hafenstädtchen mit Holzfassaden, Marina, Bäckerei und Eisdiele; zum Beinevertreten nach der Fahrt entlang des Sees gut geeignet.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Heyburn State Park bleibt der wichtigste öffentliche Platz in dieser Gegend; Harrison hat ein kleines städtisches Campingangebot. Bei Bedarf Ausweichen auf den Farragut State Park (siehe Etappe 3). Reservierung über das Idaho-State-Parks-System, in den Sommermonaten Wochen im Voraus.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping gibt es in den umliegenden National Forests (14-Tage-Grenze); das Gebiet am Seeufer selbst ist nicht dafür gedacht. Feuerbeschränkungen im Hochsommer und Herbst sind verbreitet.

Insider-Tipp für Camper
Am Wochenende im Sommer sind die Straßen am Coeur d’Alene Lake voll, vor allem rund um Harrison und die Badestellen. Früh am Tag an den Uferparkplätzen sein, Frischwasser in Coeur d’Alene oder Kellogg füllen.

3Etappe 3: Harrison nach Sandpoint (ca. 130 km)

Die Strecke
Von Harrison über die SH-97 nordwärts nach Coeur d’Alene, dann auf der I-90 und der gut ausgebauten US-95 (zwei bis vier Spuren, Tempo 55–65 mph) über Hayden und Athol nach Sandpoint am Lake Pend Oreille; ab Athol führt die SH-54 als Abstecher zum Farragut State Park. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden. Tankstellen und Supermärkte gibt es in Athol, Sagle und Sandpoint.
Highlights & Must-Sees
  • Farragut State Park bei Athol: Hier lag im Zweiten Weltkrieg eine der größten Marine-Ausbildungsstätten der USA; das Museum at the Brig dokumentiert die Zeit. Der Park hat Wanderwege, Badestrand und Seezugang; Eintritt nach Park-Tarif.
  • Lake Pend Oreille: tiefster See Idahos mit Tiefen von über 300 Metern; vom Long Bridge an der US-95 und vom Sandpoint City Beach bieten sich gute Ausblicke. Die Stadt Sandpoint hat Läden, Cafés und einen Markt am Samstag in der Hauptsaison.
  • Schweitzer Mountain Road: Die Straße führt zum Skigebiet oberhalb von Sandpoint und bietet im Sommer Aussicht auf See und Berge; für große Wohnmobile steil, vor der Auffahrt Zustand und Steigung prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Farragut State Park: großer Platz im Wald nahe dem See mit mehreren Camping-Loops, teils Plätze mit Strom und Wasser, Duschen und Dump Station; Länge und Anschlüsse vorab bei Idaho State Parks prüfen. Bei Sandpoint liegt Springy Point Recreation Area (Bonner County) auf einer Halbinsel am See; einfachere Plätze, Verfügbarkeit und Fahrzeuglänge vor Ort erfragen. Round Lake State Park bei Sagle ist eine Alternative mit Seezugang.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Auf National-Forest-Flächen rund um Sandpoint ist Dispersed Camping erlaubt (14 Tage), aber das Seeufer ist stark besiedelt; am besten die höher gelegenen Forststraßen nutzen. In der Stadt Sandpoint ist Übernachten im Fahrzeug nicht vorgesehen.

Insider-Tipp für Camper
Auf der Long Bridge (US-95 über den See) gibt es keinen Seitenstreifen; Fotostopps lieber am Sandpoint City Beach oder an den Ausweichplätzen davor machen. Im Sommer sind die Plätze am See Monate im Voraus belegt.

4Etappe 4: Sandpoint nach Bonners Ferry (ca. 80 km)

Die Strecke
Weiter auf der US-95 nordwärts über Kootenai und Naples nach Bonners Ferry, wo die Straße ins breite Tal des Kootenai River übergeht. Gut ausgebaute Landstraße, überwiegend Tempo 55–65 mph, Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde. Ein kurzer Abstecher zum Clark Fork und nach Hope am Nordufer des Lake Pend Oreille lohnt für Aussichtspunkte und einen Platz am Wasser.
Highlights & Must-Sees
  • Hope und Clark Fork: Auf der Nordseite des Sees liegt die Mündung des Clark Fork; ruhige Plätze am Wasser mit Bootsrampen und Blick auf die Berge. Angeln und Vogelbeobachtung sind beliebt.
  • Kootenai National Wildlife Refuge bei Bonners Ferry: Wanderwege und eine Fahrstrecke durch das Feuchtgebiet; im Herbst und Frühjahr besonders ergiebig für Wasservögel und Zugvögel. Öffnungszeiten und Zufahrt auf der Seite des U.S. Fish & Wildlife Service prüfen.
  • Moyie River Bridge bei Moyie Springs: Die Stahlbrücke von 1965 überspannt eine tiefe Schlucht an der US-2 und ist ein Fotostopp. Parken nur an den gekennzeichneten Stellen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mehrere Campgrounds in den Idaho Panhandle National Forests rund um den Lake Pend Oreille und am Kootenai River; öffentliche Plätze mit Wasser und Toiletten, aber meist ohne Anschlüsse. Genauer Status und Länge für Wohnmobile über die Seite der Idaho Panhandle National Forests oder Recreation.gov prüfen. Für Strom und Dump Station sind kommunale und private RV-Parks in Sandpoint und Bonners Ferry die verlässlichere Wahl.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping in den Panhandle National Forests ist meist bis zu 14 Tage an einem Ort möglich, auf Forststraßen mit klaren Spuren. In Grizzly-Gebieten nahe der kanadischen Grenze gelten besondere Lagerregeln für Lebensmittel; Hinweise der Forest-Service-Büros beachten.

Insider-Tipp für Camper
Im Norden des Panhandle leben Schwarzbären und Grizzlys (Selkirk-Gebiet): Lebensmittel nachts im Fahrzeug oder in bärensicheren Behältern aufbewahren und Bärenspray nur nutzen, wenn man damit umgehen kann. Die Grenze nach Kanada liegt etwa 40 Kilometer nördlich; Reisepass bereit halten.

5Etappe 5: Bonners Ferry nach Priest Lake (Coolin) (ca. 165 km)

Die Strecke
Von Bonners Ferry auf der US-95 und der US-2 über Sandpoint westwärts nach Priest River, dann auf der SH-57 nordwärts am Priest River entlang zum Südende des Priest Lake. Die SH-57 ist eine zweispurige Landstraße mit mäßigem Verkehr, im Sommer mit Wohnwagen und Booten belebt. Reine Fahrzeit etwa 2,5 bis 3 Stunden. Tankstelle und Supermarkt in Priest River; in Coolin und am See gibt es nur kleine Läden mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
Highlights & Must-Sees
  • Priest Lake: ein sauberer, mehrere Meilen langer See, umgeben von Zedern und Hemlocktannen mit Blick auf die Selkirk Mountains. Baden, Paddeln und Angeln sind die klassischen Aktivitäten.
  • Priest Lake State Park: drei Bereiche (Indian Creek, Lionhead und Dickensheet) mit Strand, Wanderwegen und Bootsrampen; die Bereiche unterscheiden sich in Ausstattung und Zufahrt, Details bei Idaho State Parks.
  • Coolin: kleiner Ort am Südende mit Marina und Läden; ein guter Ausgangspunkt für Radfahren und Spaziergänge am Ufer.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Priest Lake State Park: Indian Creek und Lionhead sind die großen Campgrounds am See; teils Plätze mit Strom und Wasser, Duschen und Dump Station, aber Ausstattung und maximale Fahrzeuglänge vorher bei Idaho State Parks prüfen. Im Hochsommer lange im Voraus ausgebucht. Am See gibt es außerdem Plätze des Forest Service; Status in der aktuellen Saison abfragen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Dispersed Camping in den Idaho Panhandle National Forests oberhalb des Sees ist erlaubt (14 Tage), oft auf Forststraßen mit Schotter; große Wohnmobile haben dort Wendeprobleme. Am Seeufer selbst gelten Beschränkungen.

Insider-Tipp für Camper
Frischwasser, Lebensmittel und Gas in Priest River oder Sandpoint besorgen. Mückenschutz für den Sommer einplanen; am See gibt es Sonnenuntergänge ohne Straßenbeleuchtung, nachts wird es kühl.

6Etappe 6: Priest Lake (Coolin) nach Coeur d’Alene (ca. 175 km)

Die Strecke
Zurück auf der SH-57 nach Priest River, dann auf der US-2 und der US-95 über Sandpoint und Athol wieder in den Süden nach Coeur d’Alene. Ausgebaute Straßen, meist Tempo 55–65 mph, Fahrzeit etwa 3 Stunden. Das Rathdrum-Plateau am Ende ist flach und windig; im Sommer ist auf der US-95 viel Verkehr.
Highlights & Must-Sees
  • Sandpoint (zweiter Besuch): Wer die Stadt in Etappe 3 nur gestreift hat, kann am Markt, an den Cafés oder am City Beach Zeit verbringen.
  • Coeur d’Alene Resort Boardwalk: der Holzsteg an der Marina bietet Seeblick und liegt zentral in der Stadt; Parkplätze für große Fahrzeuge sind rar.
  • Tubbs Hill: ein Waldhügel am Rand der Stadt mit einem Rundweg von etwa 3 Meilen; bietet Aussicht auf See und Berge und ist auch am Abend schön.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Für die letzte Nacht eignet sich ein Platz im Umland: Heyburn State Park oder Farragut State Park, beide mit Zufahrt zur Stadt in etwa 45 bis 60 Minuten. Wer in der Stadt bleiben will, findet private RV-Parks; Auswahl und Buchung dort ohne Gewähr.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In der Stadt Coeur d’Alene ist freies Übernachten im Fahrzeug nicht vorgesehen. National-Forest-Flächen im Umland (Coeur d’Alene National Forest) bieten Dispersed Camping (14 Tage), Status vor dem Aufbruch prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Dump Station und Frischwasser vor der Rückgabe oder Weiterfahrt in Coeur d’Alene oder Post Falls nutzen. Im Sommer steigt die Zahl der Boote auf dem See stark; wer an Uferplätzen übernachtet, sollte mit Lärm bis spät abends rechnen.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Dispersed Camping ist auf den meisten Flächen der Idaho Panhandle National Forests erlaubt, in der Regel bis zu 14 Tage an einem Ort, abseits von Gewässern und Straßen und auf bereits genutzten Plätzen. Über Feuerverbote informiert der Forest Service lokal; im Hochsommer und Herbst gelten oft Beschränkungen.
  • Auf Flächen von Idaho State Parks, in Städten und an den Seeufern ist Übernachten abseits ausgewiesener Plätze nicht vorgesehen. Auf Parkplätzen von Supermärkten und Casinos gelten eigene Regeln; vorher fragen.
  • Wildtiere: Schwarzbären sind verbreitet, im Norden (Selkirk-Gebiet) gibt es auch Grizzlys. Lebensmittel nachts im Fahrzeug oder in bärensicheren Behältern aufbewahren; Hinweise des Forest Service lesen. Wölfe, Elche und Pumas sind selten zu sehen.
  • Nützliche Apps und Seiten: iOverlander, Campendium, The Dyrt, dazu Recreation.gov für Bundesflächen und das Reservierungssystem von Idaho State Parks für die State-Park-Plätze.
  • Silver Valley: Das Tal ist ein Sanierungsgebiet (Superfund). Auf ausgewiesenen Wegen bleiben, Hinweise zu Bodenkontakt und Hygiene beachten; der Trail of the Coeur d’Alenes ist asphaltiert und gilt als sicher.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations gibt es in vielen Idaho State Parks (zum Beispiel Heyburn, Farragut, Priest Lake) sowie in privaten RV-Parks und an einigen Tankstellen gegen Gebühr. Eine Übersicht liefert sanidumps.com.
  • Leitungswasser in Städten ist trinkbar; an Campgrounds hängen Hinweise zur Wasserqualität. Wasser aus Seen und Bächen vor dem Trinken filtern oder abkochen.
  • Grauwasser nie auf den Boden oder in Seen ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations entleeren.
  • Propan gibt es an Tankstellen und bei Händlern in Coeur d’Alene, Post Falls und Sandpoint. Europäische Gasflaschen brauchen Adapter und werden meist nicht befüllt; Mietmobile haben US-Tanks.
  • Einkaufen: Supermärkte in Coeur d’Alene, Post Falls, Kellogg, Sandpoint und Bonners Ferry; in kleinen Orten am See nur Läden mit eingeschränktem Sortiment.
  • Strom: Plätze mit Anschluss bieten 30 und 50 A bei 120 V; Mietmobile haben in der Regel das passende US-Kabel. Generatoren sind auf State-Park-Plätzen nur zu festgelegten Zeiten erlaubt.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph nach Beschilderung: Interstates in der Region meist 70–75, Landstraßen 55–65, Ortschaften 25–35. Für Gespanne und schwere Fahrzeuge gelten teils niedrigere Limits; Schilder beachten.
  • Maut gibt es auf der Route nicht. Die Grenze nach Kanada liegt nördlich von Bonners Ferry; wer sie überqueren will, braucht Reisepass und aktuelle Einreisebestimmungen.
  • Nationale Parks und Bundesflächen: America the Beautiful Pass gilt für Bundesflächen, nicht in State Parks. Für Besucher ohne US-Wohnsitz können seit 2026 in stark besuchten Parks höhere Gebühren oder Zuschläge gelten; aktuelle Beträge auf nps.gov prüfen.
  • Längen und Höhen: Viele State-Park-Plätze sind auf 30–40 ft begrenzt; Länge bei der Buchung angeben. Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m); Parkhäuser meist deutlich niedriger.
  • Zeitzone: Der Panhandle liegt in der Pacific Time; Montana und der Rest Idahos in der Mountain Time. Auf Abstecher nach Osten achten.
  • Reservierung: Idaho State Parks über das eigene Reservierungssystem, Bundesflächen über Recreation.gov; Hochsaison Juni bis August.
  • Wetter und Saison: Von Ende Juni bis September trocken und warm, Waldbrandrauch möglich; Herbst klar und kühl; Winter mit Schnee, einige Straßen und Plätze geschlossen.
  • Notfall: 911; Mobilfunk fällt in Tälern und im Norden aus. Verhaltensregeln für Bären, Feuer und Gewässer beachten.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Bärenspray und bärensichere Behälter für Lebensmittel – in den Selkirks und am Priest Lake gibt es Schwarzbären und Grizzlys.
  • Stirnlampe und Fahrradhelm für die Tunnel der Route of the Hiawatha, dazu Jacke, denn es ist in den Tunneln kalt und nass.
  • Kajak oder Paddelboard und Schwimmweste für die großen Seen; Gewässer sind kühl.
  • Mückenschutz und lange Kleidung für Abende an Seen und im Zedernwald.
  • Offline-Karten und ausgedruckte Reservierungen – in Tälern und im Norden fällt der Empfang aus.
  • Wasserkanister und Frischwasserschlauch in Trinkwasserqualität für Plätze ohne Wasseranschluss.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Coeur d’Alene

    ID
    Start
  2. 2

    Cataldo

    ID
    41 km
  3. 3

    Kellogg

    ID
    22 km
  4. 4

    Wallace

    ID
    20 km
  5. 5

    Harrison

    ID
    78 km
  6. 6

    Athol

    ID
    67 km
  7. 7

    Sandpoint

    ID
    45 km
  8. 8

    Hope

    ID
    24 km
  9. 9

    Bonners Ferry

    ID
    62 km
  10. 10

    Coolin

    ID
    52 km
  11. 11

    Coeur d’Alene

    ID
    110 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Mai–Juni und September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juli–August und Oktober. Kalt und kurze Tage: Dezember–März. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle»?

6-tägige Rundreise über etwa 521 km (324 mi) mit 11 Stopps, Start und Ziel in Coeur d’Alene. Insgesamt etwa 5 h 47 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 5 h 47 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle»?

Es ist eine Rundreise mit Start und Ziel in Coeur d’Alene.

Durch welche Bundesstaaten führt «Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle»?

Idaho.

Wo kann man entlang «Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 97 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Blackwell Island RV Park, River Walk RV Park und Silverwood RV Park.

Wann ist die beste Reisezeit für Silber, Seen und Zedernwald – mit dem Camper durch den Idaho Panhandle?

Am angenehmsten sind meist Mai–Juni und September. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juli–August und Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)