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SS2

Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani

Rund 205 km auf den Spuren der mittelalterlichen Pilger nach Rom: von San Miniato über San Gimignano, Monteriggioni und Siena durch die Crete Senesi und die Val d’Orcia bis zur Festung von Radicofani – ruhige Etappen auf Landstraßen, Stellplätze mit Blick und Wanderschuhe für die Abschnitte des Pilgerwegs.

Entfernung
165 km (102 mi)
Fahrzeit
2 h 16 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
10
Länder
Italien
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägiger Roadtrip über etwa 165 km (102 mi) mit 10 Stopps, von San Miniato nach Radicofani. Insgesamt etwa 2 h 16 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: Italien · Weitere Roadtrips ab San Miniato

Reiseführer · CampingSpirit

Rund 205 km auf den Spuren der mittelalterlichen Pilger nach Rom: von San Miniato über San Gimignano, Monteriggioni und Siena durch die Crete Senesi und die Val d’Orcia bis zur Festung von Radicofani – ruhige Etappen auf Landstraßen, Stellplätze mit Blick und Wanderschuhe für die Abschnitte des Pilgerwegs.

Der Spirit der Route

Die Via Francigena war im Mittelalter die große Pilgerstraße von Canterbury nach Rom, und in der Toskana ist sie bis heute ein Weg, den man am besten langsam geht – oder fährt. Zwischen San Miniato und Radicofani wechseln die Bilder wie Kapitel: Geschlechtertürme über Weinbergen, eine kreisrunde Mauer mit vierzehn Türmen, kahle Lehmhügel der Crete Senesi, die im Herbst wie Meeresdünen aussehen, dann die Val d’Orcia mit Zypressenalleen, Dampf aus warmen Quellen und Dörfern auf Tuffrücken. Aus der Schiebetür sehen Sie morgens Nebel in den Tälern liegen, mittags flimmert die Luft über den Strade bianche, abends wird der Himmel über Montalcino orange. Der Camper ist hier ein Pilgerzimmer auf Rädern: Man parkt am Dorfrand, geht die letzten Kilometer zu Fuß und isst dort, wo die Wirte noch Pici und Ribollita kochen. Am Ende wartet auf dem Basaltfelsen von Radicofani eine Festung, die über drei Regionen blickt.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: San Miniato nach San Gimignano (ca. 35 km)

Die Strecke
Von San Miniato auf kleinen Straßen Richtung Gambassi Terme und Certaldo, zuletzt über die SP 1 auf den Hügel von San Gimignano. Ruhige, kurvige Landstraßen durch Weizenfelder, Olivenhaine und Weinberge; in den Ortskernen eng. Rund eine gute Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • San Miniato: Rocca di Federico II mit Aussichtsturm über das Arnotal; die Stadt ist für ihre weißen Trüffel bekannt.
  • Certaldo Alto, der mittelalterliche Backsteinort und Geburtsort von Giovanni Boccaccio.
  • San Gimignano mit den Geschlechtertürmen, der Collegiata mit den Fresken und dem Blick vom Turm des Palazzo Comunale.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In und um San Gimignano gibt es mehrere Parkflächen mit Stellplätzen, laut Kartenportalen an mehreren Parkplätzen am Ortsrand; ob Ver- und Entsorgung vorhanden ist und was Übernachten kostet, wechselt – vorab in den Apps prüfen. Als Alternative bieten sich die Agricampeggi und Campingplätze der Umgebung in der Umgebung mit Strom und Sanitär.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Freistehen in und um San Gimignano ist nicht vorgesehen: Die Gemeinde kontrolliert die Parkplätze am Ortsrand, Übernachten auf Parkflächen ohne Camperfreigabe wird geahndet. Auf den schmalen Landstraßen gibt es kaum geeignete Plätze.

Insider-Tipp für Camper
Die Altstadt ist ZTL; die Zufahrt mit dem Wohnmobil lohnt nicht – parken Sie auf einem der Parkplätze am Ortsrand und gehen Sie die letzten Meter zu Fuß. Die Straße ab Certaldo steigt zuletzt stark; Gespanne vorher in Certaldo wenden, falls Ihnen die Steigung nicht behagt.

2Etappe 2: San Gimignano nach Monteriggioni (ca. 25 km)

Die Strecke
Über die SP 1 nach Colle di Val d’Elsa, dort die Abzweigung auf die SR 68 und weiter über Castel San Gimignano; zuletzt Richtung Monteriggioni und der Cassia SS2. Gut ausgebaut, dazwischen Kreisverkehre und Ortsdurchfahrten. Rund eine Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Colle di Val d’Elsa mit dem Borgo, der Altstadt auf dem Hügel, und der Glasmanufaktur – hier entsteht ein Großteil des italienischen Kristalls.
  • Monteriggioni: die kreisrunde Stadtmauer mit vierzehn Türmen, von Dante in der „Göttlichen Komödie“ erwähnt.
  • Abbadia a Isola: romanische Abtei am Pilgerweg, kurz vor Monteriggioni.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bei Monteriggioni stehen Aree di sosta und Agricampeggi in der Umgebung zur Auswahl; laut Kartenportalen auch einzelne Camperareas. Ausstattung, Status und Öffnungszeiten vorher prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Wildes Übernachten rund um Monteriggioni und im Chianti-Gebiet ist nach Gemeindeverordnungen verboten oder eingeschränkt; viele Parkplätze tragen Schilder mit Parkverbot für Wohnmobile über Nacht. Wer Ruhe sucht, nimmt einen Agricampeggio.

Insider-Tipp für Camper
Monteriggioni ist ein Dorf mit einem einzigen Straßenring; parken Sie außerhalb der Mauern und besichtigen Sie zu Fuß. Wer einen Abschnitt der Via Francigena laufen möchte: Die Strecke von Monteriggioni nach Siena ist gut markiert und lässt sich mit dem Bus zurückholen.

3Etappe 3: Monteriggioni nach Siena (ca. 20 km)

Die Strecke
Auf der Cassia SS2 oder der Superstrada Siena–Firenze (RA3, mautfrei) nach Siena, dann der Beschilderung zum Campingplatz im Norden folgen. Gut ausgebaut, aber dicht befahren. Rund 30 Minuten.
Highlights & Must-Sees
  • Piazza del Campo, der muschelförmige Platz mit dem Torre del Mangia.
  • Dom von Siena mit dem Fußboden aus Intarsienmarmor und der Piccolomini-Bibliothek.
  • Palio-Stadtteile (Contrade): Wer die Stadt zu Fuß erkundet, erkennt an Fahnen und Wappen, in welcher Contrada er steht.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Campeggio Siena Colleverde, Strada di Scacciapensieri, mit Bushaltestelle in die Stadt: Strom, Sanitär, Ver- und Entsorgung, Saison überwiegend Frühjahr bis Herbst; im Sommer und zum Palio reservieren.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Siena und Umgebung ist Freistehen mit dem Wohnmobil nicht möglich; die Altstadt liegt in einer streng kontrollierten ZTL. Nutzen Sie den Campingplatz und den Bus.

Insider-Tipp für Camper
Die ZTL von Siena umfasst die gesamte Altstadt innerhalb der Mauern, Kameras erfassen jede Einfahrt; Bußgelder kommen per Post. Der Stadtbus vom Campingplatz ins Zentrum ersetzt jede Parkplatzsuche – Linie und Fahrplan vor Ort prüfen. Brunnen im Zentrum: Wasser ist trinkbar.

4Etappe 4: Siena nach Buonconvento (ca. 50 km)

Die Strecke
Auf der SR 438 Lauretana in die Crete Senesi nach Asciano, dann auf der SP 451 hinauf zur Abbazia di Monte Oliveto Maggiore und weiter nach Buonconvento. Weite, fast baumlose Lehmlandschaft mit Zypressenreihen, die Straßen sind gut, aber kurvig; die Abbaziazufahrt führt durch eine Zypressenallee. Rund 1,5 Stunden mit Besichtigungen deutlich länger.
Highlights & Must-Sees
  • Asciano mit dem Museo Archeologico und etruskischen Gräbern in der Umgebung; hier beginnen die Crete.
  • Abbazia di Monte Oliveto Maggiore: Kloster der Olivetaner mit dem Kreuzgang voller Fresken von Signorelli und Sodoma.
  • Buonconvento: von einer Mauer umgebener Backsteinort an der Via Francigena.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Mehrere Aree di sosta und Agricampeggi liegen verstreut in den Crete; etwa im Gebiet von Torrenieri/Montalcino. Ausstattung und Wohnmobil-Eignung vorher klären, die Zufahrten sind teilweise Schotter.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In den Crete Senesi sind Strade bianche verbreitet – für Wohnmobile ungeeignet. Freistehen am Straßenrand ist nicht legal; parken Sie an offiziellen Parkplätzen von Abbazia und Orten und übernachten Sie auf einem Agricampeggio.

Insider-Tipp für Camper
Fahren Sie nur auf Asphaltstraßen: Schotterstrecken sind für ein Wohnmobil schnell tückisch. In Buonconvento kommen Sie außerhalb der Mauern bequem unter. Die Abbazia öffnet zu festen Zeiten mit Mittagspause; Stand vorab prüfen.

5Etappe 5: Buonconvento nach San Quirico d’Orcia (ca. 40 km)

Die Strecke
Über die Cassia SS2 und die SP 14 hinauf nach Montalcino, dann weiter über Torrenieri und die SS2 nach San Quirico d’Orcia. Durch Weinberge und Zypressen; die Montalcino-Auffahrt ist kurvig, aber gut ausgebaut. Rund eine Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Montalcino mit der Fortezza, dem Weinort des Brunello; Verkostungen in den Enoteche der Altstadt.
  • Abbazia di Sant’Antimo: romanische Abtei im Tal südlich von Montalcino, bekannt für den gregorianischen Gesang der Mönche.
  • San Quirico d’Orcia mit der Collegiata und den Horti Leonini, einem italienischen Garten aus dem 16. Jahrhundert.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: In San Quirico d’Orcia und Torrenieri gibt es Aree di sosta (u. a. bei Torrenieri, laut Kartenportalen); dazu mehrere Agricampeggi und Campingplätze der Umgebung, bei Torrenieri/Montalcino. Strom und Ver-/Entsorgung vorab prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Rund um Montalcino und in der Val d’Orcia ist Freistehen nicht vorgesehen; Parkplätze an den Zypressen-Fotospots sind Durchgangsorte, Übernachten ist dort nicht erwünscht. Wer in den Weinregionen Ruhe sucht, übernachtet auf einem Agricampeggio.

Insider-Tipp für Camper
Montalcino liegt in einer ZTL, außerhalb der Mauern gibt es Parkplätze; die Zufahrt zum Fortezza-Parkplatz ist eng. Auf der SS2 und den Nebenstraßen halten viele Fotografen an den Zypressen-Standorten – nur an ausgewiesenen Parkbuchten stoppen.

6Etappe 6: San Quirico d’Orcia nach Radicofani (ca. 35 km)

Die Strecke
Auf der SS2 Cassia über Bagno Vignoni und Castiglione d’Orcia (kurze Abstecher) in weiten Kurven durch die Val d’Orcia, am Ende ein Anstieg auf den Basaltfelsen von Radicofani. Die SS2 ist meist gut ausgebaut; die Anstiege sind lang, aber nicht steil. Rund eine Stunde.
Highlights & Must-Sees
  • Bagno Vignoni: der Dorfplatz besteht aus einem heißen Thermalbecken – Baden im historischen Becken ist nicht erlaubt; Thermalbäder gibt es in den Anlagen des Ortes.
  • Castiglione d’Orcia mit der Rocca d’Orcia und dem Blick über das ganze Tal.
  • Radicofani: Rocca auf dem Basaltkegel, einst Sitz des Räubers Ghino di Tacco; der Turm bietet Rundumsicht bis zum Monte Amiata.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Bei Castiglione d’Orcia ist laut Kartenportalen eine Camperarea eingetragen; in Radicofani und Umgebung bieten Agriturismi und kleine Aree di sosta Plätze – Ausstattung und Öffnung vorab klären.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Entlang der Cassia und rund um Radicofani ist wildes Übernachten nicht erlaubt; die Rocca-Parkplätze sind für Besucher, nicht für Nachtstellplätze. In Bagni San Filippo (kostenlose Thermalbäder im Fosso Bianco) gelten lokale Parkregeln; vorab informieren.

Insider-Tipp für Camper
In Bagno Vignoni sind die öffentlichen Parkplätze oft schon vormittags voll; früh kommen. Die Kurven am Abstieg nach Radicofani sind lang – Bremsen schonen, Gang runter. Radicofani liegt an der Grenze zum Lazio: Nach Süden folgt Acquapendente, der Pilgerweg führt weiter nach Viterbo und Rom.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Italienisches Recht (Codice della Strada, Art. 185) trennt Parken („sosta“) vom Campen („campeggio“): Ein Wohnmobil darf dort stehen und auch übernachten, wo Parken erlaubt ist, solange es nur mit den Rädern den Boden berührt. Verboten sind Stühle, Tische, Markise, Stützen, Keile und abgelassenes Grauwasser; viele Gemeinden verbieten die Übernachtung zusätzlich per Verordnung.
  • In der Toskana setzen Gemeinden das Verbot häufig per Verordnung durch; in den Weinregionen (Chianti, Montalcino) und an den Fotospots der Val d’Orcia sind Parken und Übernachten mit Wohnmobilen oft eingeschränkt. Bußgelder im dreistelligen Bereich sind möglich.
  • Agricampeggi und Agriturismi bieten oft einfache Stellplätze mit Strom und Wasser, teils mit Weinverkostung – ein toskanischer Standard; vorab anrufen, da viele nur saisonal oder auf Anfrage öffnen.
  • Nützliche Apps: park4night, CamperOnline (italienisch, mit aktuellen Nutzerberichten) und Campercontact; Stand vorab prüfen.

Entsorgung & Versorgung

  • Ver- und Entsorgung heißt „camper service“ oder „carico e scarico“. Stationen gibt es auf Campingplätzen, an vielen Aree di sosta und bei einigen Agriturismi; die Apps zeigen aktuelle Nutzerberichte, denn defekte oder abgesperrte Stationen sind häufig.
  • Grauwasser und Kassette nur an der Station leeren; wildes Entsorgen ist ein Hauptgrund für neue Camperverbote in Gemeinden.
  • Leitungswasser ist meist trinkbar, auf „acqua potabile“ achten. Öffentliche Brunnen („fontanella“) sind in Italien oft gute Füllstellen, in trockenen Sommern kann es aber Einschränkungen geben.
  • Gas: Deutsche Tauschflaschen werden in Italien nicht getauscht. Tankflaschen und Gastanks füllen Sie an GPL-Tankstellen mit dem italienischen Adapter (Dish); oft tankt nur das Personal, und in ländlichen Regionen sind GPL-Stationen dünn gesät. Mit vollen Flaschen anreisen.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits: Wohnmobile bis 3,5 t außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf der Autobahn 130 km/h; über 3,5 t außerorts 80 km/h und auf der Autobahn 100 km/h. Gespanne mit Wohnwagen: 70 km/h außerorts, 80 km/h auf der Autobahn. Außerorts gilt Abblendlicht auch am Tag.
  • ZTL (Zona a Traffico Limitato) mit Kameraüberwachung gibt es in Siena, San Gimignano, Montalcino, Pienza, Colle di Val d’Elsa und vielen weiteren Orten; die Einfahrt ist ohne Genehmigung verboten, Bußgelder kommen per Post, oft Monate später.
  • Maut: Die Superstrada Siena–Firenze (RA3) und die Cassia SS2 sind mautfrei; auf der A1 (Chiusi–Firenze) fällt Maut an. Auf den Landstraßen fahren Sie ohne Vignette. Schotterstrecken (Strade bianche) für Wohnmobile meiden.
  • Ragt Ladung über das Heck hinaus, etwa Fahrräder auf dem Heckträger, ist die rot-weiße Warntafel (50 × 50 cm) Pflicht. Promillegrenze 0,5, für Fahranfänger und Berufsfahrer 0,0; Handy am Steuer nur mit Freisprecheinrichtung. Vom 15. November bis 15. April kann auf vielen Strecken Winterausrüstung (Schneeketten oder Winterreifen) vorgeschrieben sein – Beschilderung beachten.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Wanderschuhe für Teilstücke der Via Francigena – etwa von Monteriggioni nach Siena oder in der Val d’Orcia, wo der Pilgerweg über Schotter und Feldwege führt.
  • Klapprad oder E-Bike für die Hügelstraßen und Strade bianche – die Dörfer liegen oft hoch, das Wohnmobil bleibt unten.
  • Auffahrkeile Stufe 2 für die Wiesenflächen der Agricampeggi.
  • Ein Kühlbehälter oder Kühlschrank mit Platz für Pecorino, Salumi und Wein aus den Enoteche.
  • Rot-weiße Warntafel für Heckträger oder Fahrradträger.
  • Eine Pilgerurkunde („Testimonium“) und ein Pilgerpass: Wer abschnittsweise geht, sammelt die Stempel in Herbergen und Kirchen entlang des Weges.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    San Miniato

    Italien
    Start
  2. 2

    San Gimignano

    Italien
    36 km
  3. 3

    Monteriggioni

    Italien
    20 km
  4. 4

    Siena

    Italien
    16 km
  5. 5

    Asciano

    Italien
    26 km
  6. 6

    Buonconvento

    Italien
    17 km
  7. 7

    Montalcino

    Italien
    10 km
  8. 8

    San Quirico d’Orcia

    Italien
    12 km
  9. 9

    Bagno Vignoni

    KuriositätenSan Quirico d’Orcia, Italien

    Ein Dorf, dessen Hauptplatz ein großes Steinbecken voller dampfendem Quellwasser ist, genutzt seit der Römerzeit. Baden ist auf dem Platz nicht erlaubt, doch unterhalb des Dorfes fließt warmes Wasser frei über die Terrassen der alten Mühlen.

    4 km
  10. 10

    Radicofani

    Italien
    24 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni und November. Heiß: Juli. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

Praktisches für unterwegs

  • Italien: Autobahnmaut. Maut auf den meisten Autostrade; Zahlung an der Schranke per Karte oder bar. Tempolimit für Pkw auf Autobahnen: 130 km/h.
  • Siena: Verkehrsbeschränkte Zone (ZTL). Kameras ahnden unbefugte Fahrzeuge in der Altstadt, auch Mietwagen. Außerhalb parken und zu Fuß oder mit Bus und Bahn weiter; Hotels in der Zone können Ihr Kennzeichen melden.

Verkehrsregeln und Gebühren ändern sich. Prüfen Sie vor der Reise offizielle Quellen.

Themen

Diese Reise im Planer öffnen

Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani»?

6-tägiger Roadtrip über etwa 165 km (102 mi) mit 10 Stopps, von San Miniato nach Radicofani. Insgesamt etwa 2 h 16 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 2 h 16 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani»?

Sie beginnt in San Miniato und endet in Radicofani.

Durch welche Länder führt «Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani»?

Italien.

Wo kann man entlang «Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 72 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 20 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Toscana Village, Camping Le Balze und Area Sosta Camper La Posta.

Wann ist die beste Reisezeit für Zypressen, Geschlechtertürme und Pilgerwege – mit dem Camper auf der Via Francigena von San Miniato durch Chianti, Crete und Val d’Orcia nach Radicofani?

Am angenehmsten sind meist April–Mai und September–Oktober. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: Juni und November. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)