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Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land – a forest with trees and plants📷 Photo by Jeffrey Eisen on Unsplash
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Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land

Von Crescent City über Eureka und Ferndale bis zur Avenue of the Giants: rund 450 Kilometer durch die höchsten Wälder der Erde, mit einem Abstecher an die abgelegenste Küste Kaliforniens.

Entfernung
307 km (191 mi)
Fahrzeit
3 h 25 min
Empfohlene Tage
6
Stopps
12
Bundesstaaten
CA
Aktualisiert
1. September 2026

Auf einen Blick: 6-tägiger Roadtrip über etwa 307 km (191 mi) mit 12 Stopps, von Crescent City nach Leggett. Insgesamt etwa 3 h 25 min Fahrzeit.

Weitere Roadtrips: California

Reiseführer · CampingSpirit

Von Crescent City über Eureka und Ferndale bis zur Avenue of the Giants: rund 450 Kilometer durch die höchsten Wälder der Erde, mit einem Abstecher an die abgelegenste Küste Kaliforniens.

Der Spirit der Route

Hier steht der Wald schon seit Jahrtausenden. Küstenmammutbäume wachsen über 100 Meter hoch, ihre Stämme sind so breit wie Räume, und im Nebel, der vom Pazifik hereinzieht, tropft es von Farnen und Sauerklee. Der Highway 101 führt durch die Wälder von Jedediah Smith und Prairie Creek, wo Roosevelt-Wapitis auf den Wiesen weiden und der Fern Canyon mit seinen grünen Wänden wie ein Filmset wirkt. Weiter südlich öffnet sich Eureka mit viktorianischen Häusern, Ferndale mit bunten Holzfassaden, und die Avenue of the Giants windet sich 50 Kilometer lang unter den Bäumen. Aus der Schiebetür riecht es nach Harz, Meer und feuchter Erde. Wer die Straße an der Lost Coast sucht, die über Mattole nach Petrolia und Honeydew führt, muss in ein Gebiet ohne Mobilfunk und mit steilen, schmalen Abschnitten; für große Wohnmobile ist sie nicht geeignet.

Detaillierter Etappenplan (Tag für Tag)

1Etappe 1: Crescent City nach Orick (ca. 90 km)

Die Strecke
Von Crescent City auf der US-101 nach Süden; bei Klamath führt der Newton B. Drury Scenic Parkway durch den Prairie Creek Redwoods State Park (Wohnmobile erlaubt, Kurven und Baumstämme am Straßenrand), danach zurück auf die US-101 nach Orick. Hinter Crescent City liegt der Last Chance Grade, ein instabiler Straßenabschnitt mit möglichen Baustellen, Spurverengungen und Sperrungen; Verkehrslage vor der Fahrt prüfen. Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden, mit Stopps ein ganzer Tag.
Highlights & Must-Sees
  • Jedediah Smith Redwoods State Park: Stout Memorial Grove, Rundwege durch Urwald, Smith River mit klarem Wasser; die Howland Hill Road ist unbefestigt und für Wohnmobile ungeeignet, Zufahrt vorher prüfen.
  • Prairie Creek Redwoods State Park und Elk Prairie: Roosevelt-Wapitis auf der Wiese, Wanderwege durch die Redwoods; Rundwege direkt vom Parkplatz.
  • Fern Canyon am Gold Bluffs Beach: schmale Schlucht mit Farnwänden; Zufahrt über die Davison Road (acht Meilen Schotter mit Bachfurten), auf der laut NPS Wohnmobile über 24 ft und Anhänger nicht erlaubt sind; für Tagesbesucher ist eine Reservierung über die Redwood Parks Conservancy nötig (laut NPS 12 USD, nur bar; Termine und Saison vorher prüfen).
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Jedediah Smith Redwoods State Park (Hiouchi): Plätze unter Redwoods am Smith River, Münzduschen, Dump Station, kein Strom; die Fahrzeuglängenlimits sind streng (teils nur rund 25 ft) und müssen vor der Buchung geprüft werden. Elk Prairie Campground im Prairie Creek Redwoods State Park: Plätze am Waldrand, Duschen, Dump Station; Fahrzeuglängen sind begrenzt, genaue Werte bei ReserveCalifornia prüfen. Buchung über ReserveCalifornia, bis zu sechs Monate im Voraus, im Sommer früh ausgebucht.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In den Redwood National and State Parks ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen verboten; auch an der Küste und auf Parkplätzen. Im Six Rivers National Forest ist Dispersed Camping auf Forstwegen möglich, Zufahrten und Feuerverbote vorher prüfen.

Insider-Tipp für Camper
Der Last Chance Grade ist ein dauerhaft rutschgefährdeter Abschnitt der US-101 südlich von Crescent City; ein Tunnel als Umgehung ist in Planung (Baubeginn laut Caltrans frühestens um 2031), bis dahin sind Reparaturen, Wartezeiten und Sperrungen möglich. Meldungen bei Caltrans QuickMap prüfen. Auf dem Newton B. Drury Parkway Beschilderung zu Fahrzeuglängen beachten.

2Etappe 2: Orick nach Eureka (ca. 80 km)

Die Strecke
Von Orick südlich auf der US-101 entlang der Küste, vorbei an Humboldt Lagoons State Park und Trinidad, dann durch Arcata und über die Humboldt Bay nach Eureka. Zweispurig, 55 mph, mit Stopps in Küstenorten. Reine Fahrzeit etwa 1,5 Stunden; ein ganzer Tag mit Besichtigungen.
Highlights & Must-Sees
  • Trinidad und Trinidad Head: kleine Hafenstadt mit Aussichtspunkt, Fischerbooten und Wanderwegen; Parkplätze für Wohnmobile am Hafen begrenzt.
  • Arcata Plaza und Arcata Marsh: Universitätsstadt mit Stadtplatz, Vogelbeobachtung im Marsh; Parkplätze prüfen.
  • Eureka Old Town: viktorianische Gebäude, Carson Mansion, Hafenpromenade; Samoa Peninsula mit Dünen und Strand.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Patrick’s Point State Park bei Trinidad: Campground auf einem Küstenhügel mit Wald, Duschen, Dump Station; Fahrzeuglängen prüfen. Alternativ private RV-Parks in Arcata und Eureka (Samoa Dunes Recreation Area der BLM ist vor allem Tagesgebiet, Camping dort nicht bestätigt). Humboldt Redwoods bietet weitere Plätze weiter südlich. Reservierung über ReserveCalifornia.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): An der Küste und in den Städten ist Übernachten im Fahrzeug verboten; in Eureka, Arcata und Trinidad kontrollieren Polizei und Rangers. Auf BLM-Flächen und im Six Rivers National Forest ist Dispersed Camping teils möglich, nicht in Küstennähe. Feuerverbote beachten.

Insider-Tipp für Camper
Eureka hat einen Hafen mit Fischrestaurants und mehrere Supermärkte, gute Station zum Auftanken und Einkaufen. In Eureka und Arcata sind viele Parkhäuser für Wohnmobile ungeeignet; Höhenbegrenzungen beachten. Küstennebel kann im Sommer den ganzen Tag bleiben.

3Etappe 3: Eureka nach Ferndale (ca. 35 km)

Die Strecke
Von Eureka auf der US-101 nach Süden, bei Fernbridge Abzweig auf die Straße nach Ferndale (Ferndale Road). Gut ausgebaute Landstraße durch Weideland des Eel River Valley, 35–55 mph. Reine Fahrzeit etwa 30 Minuten; ein halber Tag für Ferndale und Umgebung.
Highlights & Must-Sees
  • Ferndale Main Street: viktorianische Holzfassaden, Läden, Galerien und kleine Cafés; Parkplätze an der Hauptstraße und an den Seitenstraßen.
  • Fernbridge: historische Betonbrücke über den Eel River, Aussichtspunkt, Fotostopp.
  • Centerville Beach und Cape Mendocino (Mattole Road): Küstenabschnitte mit Wellen und Weiden; Mattole Road wird schmal und steil, nur kurze Abstecher mit Camper.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Humboldt County Fairgrounds in Ferndale: einfache Plätze auf dem Messegelände mit Strom und Wasser in den Sommermonaten; Verfügbarkeit und Saison beim County prüfen. Alternativ private RV-Parks in Fortuna und Eureka. Weiter südlich Humboldt Redwoods State Park mit größeren Plätzen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): In Ferndale und an der Küste ist Übernachten im Fahrzeug eingeschränkt oder verboten; Ferndale hat eigene Regeln. Dispersed Camping gibt es nur im King Range National Conservation Area (BLM) und im Six Rivers National Forest, Zufahrten für große Camper ungeeignet.

Insider-Tipp für Camper
Die Mattole Road von Ferndale nach Petrolia ist eng, steil und kurvig; große Wohnmobile und Anhänger sollten sie nicht befahren. Wer die Lost Coast erleben will, plant ein kleineres Fahrzeug oder einen Tagesausflug im Auto. In Ferndale tanken und Wasser nachfüllen; hinter Ferndale gibt es kaum Läden.

4Etappe 4: Ferndale nach Weott und Myers Flat (ca. 90 km)

Die Strecke
Von Ferndale zurück zur US-101 und nach Süden zur Avenue of the Giants (SR 254), einer 31 Meilen langen Parallelstraße zur 101 durch den Humboldt Redwoods State Park. Zweispurig, 25–45 mph, viele Aussichts- und Wanderstellen; für größere Wohnmobile meist machbar, aber an Engstellen unter Stämmen auf Höhe und Breite achten. Reine Fahrzeit etwa 2 Stunden mit Stopps.
Highlights & Must-Sees
  • Founders Grove und Rockefeller Forest: der größte zusammenhängende Urwald der Küstenmammutbäume, Rundwege durch die Bäume, am Dyerville Giant (1991 gefallen) Sitzplätze; Besucherzentrum in Weott.
  • Avenue of the Giants: Auto-Drive durch die Riesenbäume mit Stopps an Wanderwegen, Quellen und Picknickplätzen.
  • Myers Flat und Garberville: kleine Orte entlang der 101 mit Läden und Cafés; Bäume am Straßenrand.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Burlington Campground (Humboldt Redwoods State Park) in Weott am Besucherzentrum: Plätze unter Redwoods, Duschen, Dump Station, kein Strom; Fahrzeuglängen vorher prüfen. Albee Creek Campground im Bull Creek Flats: einfache Plätze im Wald, begrenzte Länge, Zufahrt schmal. Hidden Springs Campground bei Myers Flat: Plätze am Eel River mit Duschen. Reservierung über ReserveCalifornia, bis zu sechs Monate im Voraus.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Humboldt Redwoods State Park ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Campgrounds verboten; an der Avenue of the Giants gilt Nachtparkverbot. Im Six Rivers National Forest und im Mendocino National Forest ist Dispersed Camping teils möglich, nicht in Parknähe.

Insider-Tipp für Camper
Auf der Avenue of the Giants nicht anhalten, wo Schilder es verbieten; Parkplätze am Straßenrand sind oft schmal. Die Strecke ist eine Alternative zur 101 und bei Wohnmobilen beliebt; vor der Fahrt Zustand und Sperrungen beim State Park prüfen. In Garberville und Redway tanken, Vorräte holen.

5Etappe 5: Myers Flat nach Garberville (ca. 45 km)

Die Strecke
Von Myers Flat auf der Avenue of the Giants nach Süden, dann zurück auf die US-101 nach Garberville. Gut ausgebaute Straße, 55–65 mph. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde. Richardson Grove mit seiner Engstelle liegt rund 8 Meilen südlich von Garberville (Etappe 6).
Highlights & Must-Sees
  • Richardson Grove State Park: ältere Redwoods direkt an der Straße, kurze Wanderungen; Parkplätze prüfen.
  • Benbow und Garberville: kleine Orte mit Läden und Cafés; Straßen mit Bäumen, Stau im Sommer möglich.
  • King Range und Shelter Cove: Küstenabschnitt der Lost Coast, erreichbar über die Shelter Cove Road (steil, kurvig); nur kleine Fahrzeuge.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Richardson Grove State Park: Campground unter Redwoods am Eel River, Duschen, Dump Station; Fahrzeuglängen begrenzt, früh buchen. Alternativ Standish-Hickey State Recreation Area bei Leggett (Plätze am Fluss, Duschen). Reservierung über ReserveCalifornia.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Six Rivers National Forest und im Mendocino National Forest ist Dispersed Camping teils möglich; im King Range National Conservation Area gibt es einfache BLM-Plätze, Zufahrten nur für kleine Fahrzeuge geeignet. Feuerverbote beachten.

Insider-Tipp für Camper
Die Engstelle im Richardson Grove (Straße zwischen alten Bäumen, 35 mph) ist für Lastzüge über 65 ft Gesamtlänge gesperrt (STAA-Trucks); für Wohnmobile in üblicher Größe ist sie befahrbar, aktuelle Beschränkungen und Bauarbeiten vor der Fahrt bei Caltrans prüfen. In Garberville tanken, Dump Station nutzen und Vorräte holen.

6Etappe 6: Garberville nach Leggett (ca. 45 km)

Die Strecke
Von Garberville auf der US-101 nach Süden über Redway, Richardson Grove und Leggett; kurvige Strecke durch Waldabschnitte, 45–65 mph. Reine Fahrzeit etwa 1 Stunde. In Leggett zweigt die SR 1 an die Küste Richtung Westport ab (steil, kurvig).
Highlights & Must-Sees
  • Drive-Thru Tree Park in Leggett: Redwood mit Durchfahrt (nur für kleine Fahrzeuge), Aussichtspunkte und Wanderwege; Eintritt privat, Preise und Öffnung prüfen.
  • Standish-Hickey State Recreation Area: Wanderwege am Eel River, Redwoods und Badestellen.
  • Eel River: Kajak- und Angeltouren im Sommer; Zugangsstellen prüfen.
CampingSpirit Übernachtungstipp

Offizieller Camping-/Wohnmobilstellplatz: Standish-Hickey State Recreation Area: Plätze unter Bäumen am Fluss, Duschen, Dump Station, begrenzte Länge; früh buchen über ReserveCalifornia. Alternativ Richardson Grove State Park oder Plätze im Mendocino National Forest. Fahrzeuglängen prüfen.

Freisteh- / Natur-Tipp (sofern legal): Im Mendocino National Forest ist Dispersed Camping auf Forstwegen teils möglich; im Redwood-Gebiet ist Übernachten im Fahrzeug außerhalb von Plätzen eingeschränkt. Feuerverbote beachten.

Insider-Tipp für Camper
Leggett ist der Übergang zur Mendocino Coast und zu den Weinbergen von Sonoma; wer weiterreist, plant über die SR 1 oder US-101 nach Süden. Tanken und Dump Station nutzen; die Strecke hat nur wenige Läden.

Camping-Praxis & Länder-Knigge

Wildcamping & Freistehen

  • Übernachten im Fahrzeug außerhalb ausgewiesener Plätze ist in den Redwood National and State Parks, an der Küste, auf Parkplätzen und in Städten wie Eureka, Arcata und Trinidad verboten oder eingeschränkt; Rangers, Sheriffs und Polizei kontrollieren.
  • Legal ist Dispersed Camping auf vielen Flächen des Six Rivers, Mendocino und Klamath National Forest und des Bureau of Land Management (King Range NCA), meist bis zu 14 Tage an einem Ort; viele Zufahrten sind für große Camper ungeeignet. Vorher Waldbrand- und Feuerverbote prüfen.
  • Rest Areas und Supermarktparkplätze erlauben Übernachten teils nur kurz; im Zweifel im Laden fragen. Caltrans-Rasthöfe erlauben Parken nur zeitlich begrenzt.
  • Wildtiere: Schwarzbären, Pumas, Wapitis und Seelöwen kommen vor; Lebensmittel nachts im Fahrzeug oder in bärensicheren Behältern, Müll verschlossen halten. Mindestens 100 Yards (91 m) Abstand zu Bären, 25 Yards (23 m) zu Wapitis und Seelöwen; Füttern verboten.
  • Nützliche Apps und Seiten: iOverlander, Campendium, The Dyrt, Recreation.gov (BLM- und Forest-Service-Plätze), ReserveCalifornia (State Parks), Caltrans QuickMap und 1-800-427-7623 (Straßenzustand), Cal Fire (Feuerstatus).
  • Wer keinen Platz bekommt, hat drei Optionen: private RV-Parks (Crescent City, Trinidad, Eureka, Fortuna, Garberville, Leggett), Kurzfristplätze auf den Websites der Parks und einzelne Nächte in Orten mit Hotels.
  • Bei einer Kontrolle freundlich bleiben, den Parkplatz verlassen, nicht diskutieren. Bußgelder bei Mietmobilen werden meist weitergereicht.

Entsorgung & Versorgung

  • Dump Stations gibt es in State Parks (Jedediah Smith, Elk Prairie, Patrick’s Point, Burlington, Richardson Grove, Standish-Hickey) und RV-Parks gegen Gebühr; eine Übersicht liefert sanidumps.com.
  • Leitungswasser in Kalifornien ist trinkbar; Wasserstationen finden Sie in State Parks und RV-Parks. Bäche und Flüsse immer filtern oder abkochen.
  • Grauwasser nie auf den Boden oder in Bäche ablassen; Chemietoiletten nur an Dump Stations leeren.
  • Propan bei Tankstellen, Baumärkten und Propanhändlern in Crescent City, Eureka, Fortuna und Garberville. Europäische Gasflaschen brauchen einen Adapter; Mietmobile haben fest verbaute US-Tanks.
  • Tanken: Tankstellen in Crescent City, Klamath, Arcata, Eureka, Fortuna, Garberville und Leggett; an der Lost Coast und im Humboldt Redwoods nur vereinzelt. Vor Abstechern volltanken.
  • Einkaufen: Supermärkte in Crescent City, Eureka, Arcata und Fortuna; in Orick, Weott und Myers Flat nur kleine Läden mit höheren Preisen.
  • Strom: Plätze mit Anschluss bieten 30 und 50 A bei 120 V; die meisten Redwood-State-Park-Plätze haben keinen Strom. Generatoren sind in State Parks nur zu festgelegten Zeiten erlaubt.
  • Wäsche und Müll: Münzwäschereien in Crescent City, Eureka, Arcata und Garberville; Mülltonnen auf Plätzen, oft bärensicher gesichert.

Fahrzeugmaße & Verkehrsregeln

  • Tempolimits in mph: Auf der US-101 gilt meist 55–65 mph, in Ortschaften 25–35, auf kurvigen Waldabschnitten 35–45; für Gespanne gilt in Kalifornien nach CVC 22406 höchstens 55 mph. Langsame Fahrzeuge müssen nach CVC 21656 ausweichen, wenn fünf oder mehr Fahrzeuge folgen.
  • Maut und Gebühren: Auf der US-101 keine Maut. Day-use-Gebühren in State Parks etwa 5–10 USD je Fahrzeug; der America the Beautiful Pass gilt für Bundesflächen, aber nicht in kalifornischen State Parks; Redwood National and State Parks erheben für Durchfahrt und Wanderungen keinen allgemeinen Eintritt, aktuelle Regeln prüfen.
  • Parks und Eintritte: Campground-Preise liegen 2026 je nach Platztyp und Saison etwa im Bereich von 35–60 USD pro Nacht; Premium-Plätze und Anschlüsse sind teurer. Für Fern Canyon und Gold Bluffs Beach ist für Tagesbesucher eine Reservierung nötig (Redwood Parks Conservancy, laut NPS 12 USD).
  • Maße und Längen: Viele State-Park-Plätze sind auf 24–35 ft begrenzt; Elk Prairie und Gold Bluffs Beach teils kürzer. Legale Maximalhöhe 14 ft (4,27 m). Auf kleinen Parkplätzen und in Parkhäusern Höhenbegrenzungen beachten; Redwood-Straßen mit niedrigen Ästen und Engstellen.
  • Reservierung: State Parks bis zu sechs Monate im Voraus über ReserveCalifornia (rollierendes Fenster), Bundesflächen über Recreation.gov. Flexibilität bei Terminen lohnt, weil Plätze oft kurzfristig freiwerden.
  • Wetter und Saison: Küstennebel und Regen prägen das Klima; Sommer 12–20 °C, Winter mit Regen und Sturm. Beste Zeit Mai bis Oktober; Erdrutsche und Sperrungen auf der 101 bei Regen möglich (Last Chance Grade).
  • Verkehrsrecht für Reisende: Rechtsabbiegen bei Rot ist nach vollständigem Halt erlaubt, außer wo ein Schild es verbietet; an Kreuzungen mit Stoppschildern gilt die Reihenfolge der Ankunft. Handy am Steuer nur freihändig, offene Alkoholbehälter im Fahrzeug sind verboten. Deutscher Führerschein genügt für Touristen.
  • Stellplatzregeln: Viele State Parks begrenzen die Aufenthaltsdauer (oft 15 Nächte), Ruhezeiten meist 22 bis 6 Uhr, Feuer nur in den Feuerringen und nur ohne Feuerverbot. Beim Buchen auf Fahrzeug- und Anhängerlänge achten.
  • Notfall: 911; Mobilfunk fällt an der Lost Coast, im King Range und teils im Humboldt Redwoods aus. Bären- und Wapiti-Abstand wahren, Sneaker Waves an Stränden nie unterschätzen.

CampingSpirit Pack- & Vorbereitungs-Checkliste

  • Regenjacke und warme Schichten – Küstennebel und Regen sind auch im Sommer häufig, nachts 8–12 °C.
  • Auffahrkeile Stufe 2–3 – State-Park-Plätze unter Redwoods sind oft leicht schräg und weich.
  • Bärensichere Behälter und Bärenspray für Lebensmittel und Müll auf Plätzen in den Wäldern.
  • Offline-Karten und ausgedruckte Reservierungen – an der Lost Coast und in den Redwoods gibt es oft keinen Empfang.
  • Fernglas für Wapitis, Seelöwen und Seevögel; Gezeiten-App für Strandspaziergänge.
  • Kleingeld und Dollarscheine für Duschen, Dump Stations und kleine Parkplatzautomaten.

Stand: 2026-09. Sperrungen, Gebühren und Buchungsregeln ändern sich: Prüfe vor der Abfahrt die offiziellen Quellen.

Reiseverlauf Stopp für Stopp

In Fahrtreihenfolge. Entfernungen sind Schätzungen zwischen aufeinanderfolgenden Stopps.

  1. 1

    Crescent City

    CA
    Start
  2. 2

    Orick

    CA
    64 km
  3. 3

    Trinidad

    CA
    32 km
  4. 4

    Arcata

    CA
    26 km
  5. 5

    Eureka

    CA
    12 km
  6. 6

    Ferndale

    CA
    32 km
  7. 7

    Petrolia

    CA
    34 km
  8. 8

    Honeydew

    CA
    19 km
  9. 9

    Weott

    CA
    23 km
  10. 10

    Myers Flat

    CA
    8 km
  11. 11

    Garberville

    CA
    25 km
  12. 12

    Leggett

    CA
    33 km

Beste Reisezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Am angenehmsten sind meist Juni. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April–Mai und Juli–Oktober. Juli und August sind am vollsten: Buchen Sie Campingplätze früh.

Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten

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Häufige Fragen

Wie lang ist die Route «Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land»?

6-tägiger Roadtrip über etwa 307 km (191 mi) mit 12 Stopps, von Crescent City nach Leggett. Insgesamt etwa 3 h 25 min Fahrzeit.

Wie viele Tage braucht man für «Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land»?

Wir empfehlen 6 Tage: etwa 3 h 25 min Fahrzeit, so bleibt Zeit für die Stopps.

Wo beginnt und endet «Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land»?

Sie beginnt in Crescent City und endet in Leggett.

Durch welche Bundesstaaten führt «Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land»?

California.

Wo kann man entlang «Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land» campen?

OpenStreetMap verzeichnet 109 Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze im Umkreis von 30 km um die Stopps dieser Route. Zum Beispiel: Albee Creek Campground, Cher'ere Campground & RV Park und Hike-Bike Camp.

Wann ist die beste Reisezeit für Riesenbäume, Nebel und die wilde Lost Coast – mit dem Camper durch Nordkaliforniens Redwood-Land?

Am angenehmsten sind meist Juni. Mit kleinen Abstrichen gut machbar: April–Mai und Juli–Oktober. (Schätzung aus langjährigen Temperaturmitteln, Gelände und Pass-Öffnungszeiten)